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Sonntag, 12. Juni 2016

Hausstellung - Tag 1

Das lange, lange Warten hat ein Ende - nach 1,5 Jahren war es vorgestern am 10.06.2016 endlich soweit!
Es ist kaum zu glauben aber wir haben unser Haus bekommen! :-D

Die letzte Woche war, ich muss es zugeben, ein klein bisschen Horror.
Obwohl wir wirklich gut vorbereitet waren und eigentlich auch (fast) alles gut gelaufen ist, wir waren beide ein nervliches Wrack…

Ein großer Grund, der dazu beigetragen hat uns in Wracks zu verwandeln, waren unsere „Freunde“ vom Strom… Gut, ich muss zugeben, wir waren wirklich spät damit den Anschluss zu beantragen und dadurch, dass Massa den Stelltermin um einen Monat vorgezogen hat, wurde die Sache nicht besser. Trotzdem wurde uns bei unserem ersten Anruf vor über einem Monat zugesichert, dass wir das alles bis zum Termin der Hausstellung schaffen.
Nachdem der erste zugesicherte Termin für den Anschluss verstrich ohne das was passierte, rief Patrick unseren Ansprechpartner direkt wieder an.
Daraufhin wurde uns wieder versprochen, dass der Anschluss direkt Montag und Dienstag gelegt würde. Auch da passierte nichts, wir riefen wieder an, es wurde wieder für den nächsten Tag versprochen an dem auch wieder nichts passierte und so zog sich das Thema bis Donnerstag – also einen Tag vor Hausstellung.
An dem Morgen wurde zwar die Straße aufgerissen und die Leitungen angeschlossen aber das wars auch schon. Baustrom – vergesst es!



Somit mussten wir tatsächlich auf Plan B zurückgreifen.
Da das alles so knapp wurde, hatten wir sicherheitshalber vorher schon ein Stromaggregat reserviert bei einer Verleihfirma.
Dieses haben Patrick und sein Vater also kurzfristig am späten Nachmittag noch abgeholt, die Stromversorgung für die Hausstellung war also gesichert.


Abends haben wir dann noch die Feuchtigkeitssperrfolie auf der Bodenplatte verlegt.
Für unsere Bodenplatte haben wir dazu drei Rollen Katja Sprint von Knauf benötigt.

Nachdem die Folien-Geschichte erledigt war, hatten wir endlich Feierabend.
Eigentlich hatten wir gedacht, dass wir die Nacht überhaupt nicht schlafen werden, allein schon, weil wir die letzten Wochen durchgehend aufgeregt waren aber erstaunlicherweise waren wir beide den Abend zuhause total relaxed und auch Schlafen war überhaupt kein Thema.
Einziges Problem: die Nacht war lediglich 4 Stunden lang bzw. kurz!  :-O

Der große und lang ersehnte Tag begann für mich um 3.45 Uhr (Patrick hatte noch ein Stündchen länger Schlaf) mit dem Gefühl, dass ich gerade dabei bin, meine erste Nahtod-Erfahrung zu haben und dass ein Haus sowieso total überbewertet wird und wir eigentlich auch gar keins brauchen. ;-)
Eine Dusche später steckte wieder etwas mehr Leben in mir, ich weckte Patrick (der dann dieselben Erfahrungen machte, wie ich kurz zuvor) und in einer Hals-über-Kopf-Aktion brachen wir um 5.30 Uhr auf Richtung Baustelle.
Um zehn vor sechs dort ankommend waren wir noch nicht mal die Ersten! :-O
Da standen tatsächlich schon der LKW, der unser Haus geladen hatte (zumindest einen Teil davon), der Kran und die Gerüstbauer!


Nach kurzem Vorstellen mit den bereits anwesenden Personen wurde beratschlagt, wie hier was zu machen sei. Fazit 1 der Bauleute: Alles sch***, hier können wir kein Haus aufbauen! Viel zu wenig Platz, Straße nur halbseitig gesperrt und generell passt das alles nicht.

:-|

Äh, jaaaa…
Glücklicherweise war der LKW-Fahrer mit unserem Haus der Gelassenste von allen und nach 2-3 Hinweisen, wie man was machen könnte und dass genügend Platz da sei, war plötzlich alles kein Problem mehr. :-D
Als dann auch noch unser Nachbar von gegenüber auftauchte und uns netterweise erlaubte, sein Gelände (eine kleine Firma) mitbenutzen zu können, waren auch die letzten Zweifel ausgeräumt! Hier dafür nochmal ein riesen großes Dankeschön!!! :-D

Jetzt ging es tatsächlich los! Der Kran brachte sich in Stellung, die Gerüstbauer fingen an, das Gerüst auszuladen und gegen halb 7 tauchte dann auch die Montage-Truppe von Massa auf.
Auch hier wieder ein kurzes Vorstellen und schon fingen die Jungs an, ihr Material auszuladen.
Der LKW mit unserem Haus brachte sich in Stellung zum Entladen und wir sind nochmal schnell los, Kaffee und Zigaretten besorgen.





Kurz nachdem wir wieder zurück waren ging es auch schon los und eine knappe Viertelstunde später stand tatsächlich schon die erste Wand!!


Das Errichten des Erdgeschosses ging dermaßen schnell, man kam mit dem Fotografieren nicht hinterher und irgendwie war schon alles fertig, bevor man überhaupt begriffen hatte, dass es tatsächlich jetzt soweit ist!





Um 9 Uhr war das Thema Erdgeschoss durch.  :-O

Es gab erstmal Kaffee und belegte Brötchen zum Frühstück, die Patricks Mama vorbereitet und vorbeigebracht hat – auch ihr ein riesen Dankeschön für die Hilfe! :-D
Während die Jungs von der Montagetruppe in Ruhe frühstückten hatten wir die Gelegenheit, das erste Mal durch unser Haus zu gehen! Der reine Wahnsinn – auch wenn man noch überhaupt nicht realisiert, dass das jetzt tatsächlich das eigene Haus ist! ;-D



In der Zwischenzeit war schon der zweite LKW angekommen, der unsere Dachbalken und die Balken für die Zwischendecke geladen hatte.
Nach dem Frühstück ging es also direkt wieder zur Sache und die Geschossdecke wurde gemacht.
Das hat sich tatsächlich ziemlich gezogen weil eben viel „Kleinkram“ zu tun war.
Gegen halb drei nachmittags war aber auch das geschafft.


Nach der dann folgenden Mittagspause mit heißer Fleischwurst, Nudelsalat, Obst und Gummibärchen ging es nun also ans Obergeschoss.


Bevor aber mit dem Stellen der Wände begonnen wurde, wurden die in der Zwischenzeit gelieferten Dachziegel erstmal auf der Zwischendecke im Haus gelagert.


Die Wände des Obergeschosses waren im Anschluss auch wieder in Nullkommanix gestellt, es folgte das Gerüst zum Spitzboden und zu guter Letzt kamen die Dachbalken zum Einsatz.
Um 20 Uhr war es dann für diesen Tag geschafft und unser Haus stand!
Zwar noch ohne Dachziegel und oben offen aber das Haus stand!



Nachdem sich die Jungs von der Montagetruppe verabschiedet hatten (beim geplanten Richtfest wollten sie nicht mehr mitmachen da alle noch einen langen Heimweg vor sich hatten), konnten wir und unsere mittlerweile eingetroffenen Gäste dann das erste Mal ins Haus!
Der absolute Wahnsinn!
Einige Führungen später ging es dann über zum „gemütlichen“ Teil – essen, trinken und nett quatschen. Es war eine super Stimmung auch wenn bei Weitem nicht bzw. nicht mehr so viele Leute da waren, wie geplant aber es war trotzdem ein super Ausgang für einen Wahnsinns-Tag!
Unsere neuen Nachbarn sind auch alle prima und man hat sich von Anfang an gut verstanden. Wenn das alles so bleibt, dann passt es einfach nur! :-D

Zwischen zehn und elf haben sich dann langsam alle verabschiedet, wir haben noch ein bisschen aufgeräumt und gegen halb zwölf ging es dann endlich unglaublich müde und geschafft aber auch total glücklich Richtung Bett.
Wirklich begriffen, was da den Tag über passiert ist, hat man definitiv noch nicht – da kommt irgendwie alles in Wellen aber wir sind einfach nur glücklich und freuen uns, dass unser Haus jetzt endlich in Echt und Farbe vor uns steht!

Montag morgen gegen sieben geht es dann weiter.
Das Dach wird noch gedeckt und andere Restarbeiten werden ausgeführt.
Im Anschluss folgt dann die Abnahme mit dem Bauleiter.

Wir sind auf jeden Fall gespannt, wie das Haus morgen dann in komplett fertigen Zustand (von außen) aussieht.
Und dann kanns endlich losgehen mit dem Innenausbau! :-D

Mittwoch, 18. Mai 2016

Das Beantragen einer Straßensperrung…

…ist irgendwie doch aufregender als gedacht. :-O

Zuerst hatten wir gedacht "Ach ja, pillepalle. Ist ja in Nullkommanix erledigt".
Nachdem wir uns dann aber etwas näher mit dem Thema beschäftigt haben, wurde uns klar, dass das doch nicht ganz sooo pillepalle ist.

Zuerst waren wir vor drei Wochen auf der Gemeinde und haben uns erkundigt. Dort jedoch hat man uns lediglich an den Kreis verwiesen.
Also habe ich am nächsten Tag sofort dort angerufen und mich bei der zuständigen Dame erkundigt.
Sehr freundlich und hilfsbereits kann ich sagen. :-)
Sie hat mir dann auch unmittelbar nach unserem Telefonat den entsprechenden Antrag per Email geschickt und den Link zum Online-Formular.
Glücklicherweise ist es bei uns mittlerweile so, dass man die Anträge alle online per Email stellen kann. :-)

Nachdem wir uns den Antrag durchgelesen haben war klar, dass wir doch ein wenig Hirnschmalz in die Sache investieren müssen.
Straße ausmessen, Gehweg ausmessen, Verkehrszeichenplan - was ist das??? :-O
Also: Internetrecherche!
Diese wiederum lehrte mich, was Regelpläne sind und wie man Verkehrszeichenpläne erstellen kann.

Bestens belesen und ausgerüstet mit Wissen sind wir dann zur Baustelle gefahren und haben die Straße und den Gehweg ausgemessen.
Bei dieser Gelegenheit haben wir auch direkt die ersten Nachbarn zum Richtfest eingeladen. ;-D
Ein interessantes Gefühl - irgendwie so … "erwachsen". :-O  ;-)
Wieder zuhause haben wir dann den Antrag nach bestem Wissen und Gewissen ausgefüllt und ich habe mich mal daran gemacht, einen Super-Duper-Verkehrszeichenplan zu malen.
Hier das Ergebnis:




Den Verkehrszeichenplan sowie den ausgefüllten Antrag haben wir dann den Abend direkt noch per Email an den Kreis geschickt und bereits am nächsten Morgen hatte ich die Rückmeldung, dass der Antrag eingegangen ist und nun bearbeitet wird.

Seit gestern, also nichtmal eine Woche nach Einreichen des Antrages, liegt uns nun die Genehmigung zur Sperrung der 
Straße vor. :-D
Ging also doch ganz einfach! Mein Super-Duper-Verkehrzeichenplan kommt zwar nicht zur Anwendung sondern der Regelplan 
B I / 2a für die Sperrung innerorts aber alles andere ging völlig problemlos.
Kosten für die Bearbeitung + Genehmigung: 50,00 EUR  -  vollkommen im Rahmen. :-)
Nächster Schritt: Schilder besorgen.

Die bekommen wir, lt. Aussage der Mitarbeiterin beim Kreis, vom örtlichen Bauhof oder größeren Baufirmen. Solch eine haben wir jetzt gefunden und werden heute Abend mal anfragen, was uns die Miete für die zwei Tage kosten wird.

Freitag, 29. April 2016

Stelltermin - jetzt ist es offiziell!!!

Da sitze ich heute nichts ahnend auf der Arbeit als plötzlich mein Handy blinkt und mir anzeigt, dass eine neue Email eingegangen ist.
Zuerst dachte ich, es ist wieder eine dieser lästigen Spam-Nachrichten und war schon drauf und dran, sie zu löschen.
Aus irgendeinem Grund habe ich die Mail dann doch mal geöffnet. Zum Glück!!!

Tatsächlich kam die Email nämlich von unserem Treppenbauer!
Der teilte uns mit, dass die Montage der Treppe für die KW 25 eingeplant sei.

Äääääh, was?????? :-O

Panik!

Patrick schreiben!
Also erstmal WhatsApp-Spamming betrieben bis Patrick endlich reagiert hat.

Gemeinsame Panik!

Patricks Vorschlag: Ruf den Innendienst an!

Okay, mache ich. Also habe ich versucht, bei unserem Sachbearbeiter anzurufen.
Dieser war leider nicht erreichbar.

Erneutes WhatsApp-Spamming bei Patrick.
Nächster Vorschlag: Gucke doch mal bei Massa in den Stellterminen im Internet!

Gesagt, getan.
Ich gebe also unsere zukünftige PLZ bei Massa LIVE ein und was erscheint auf dem Bildschirm?!?!
Ein Stelltermin für unseren Ort am 10.06.2016.


Riesenpanik!

Extremes WhatsApp-Spamming bei Patrick.
Gleichzeitig erneutes Anrufen beim Innendienst von Massa.
Diesmal hatte ich mehr Glück und habe unseren Sachbearbeiter erreicht.
Und jetzt ist es tatsächlich amtlich! Der 10.06.2016 ist unser Stelltermin!!!
Seit gestern sind wir in der Planung fest mit drin!

Whooooooaaaaaa!
Panik.
Ein Monat früher als geplant.
Eigentlich super aber … Panik. :-O

Nein – natürlich freuen wir uns wie verrückt aber es ist trotzdem irgendwie krass.
Wir haben schon mit einem Monat mehr Zeit gerechnet um alles Wichtige vorher zu organisieren.
Der Strom- und Gasanschluss könnte sich jetzt tatsächlich zum Problem entwickeln denn Westnetz agiert logischerweise nicht immer drei Tage nach Beantragung.
Dazu kommt, dass unser Elektrofachmann, der den Anschluss für uns vornehmen soll/will, in drei Wochen erstmal in Urlaub fährt. Und zwar bis nach dem 10.06.2016…
Bedeutet also für uns: ab Montag betteln bei Westnetz, dass wir den Anschluss noch innerhalb der nächsten drei Wochen bekommen – ansonsten müssen wir uns dafür wohl oder übel jemand anderes suchen.

Gleichzeitig wird es nun Zeit, sich intensiv mit dem Punkt Heizung und Sanitär zu beschäftigen.
Wir haben bereits schon eine lange Liste angelegt mit allen Installateuren in der Gegend und werden nächste Woche auch direkt loslegen mit Angeboten einholen.

Das alles wollten wir sowieso nächste Woche beginnen aber es ist natürlich schon ein Unterschied, etwas gelassener an die Sache ranzugehen oder wie jetzt, mit Druck im Nacken.
Aber beschweren wollen wir uns natürlich nicht, wir sind super happy, dass das Haus jetzt doch viel früher als erwartet kommt – und zwar acht Wochen nach Abnahme der Bodenplatte, also absolut fristgerecht!!! :-D

Montag, 25. April 2016

Von Kleinigkeiten und Schockmomenten

Im Moment ist es hier ein bisschen ruhiger.
Es passiert aber auch nicht viel.
Obwohl - irgendwie auch doch.
Aber nichts Greifbares oder eben nur Kleinigkeiten - deswegen kommt es einem auch irgendwie nicht so vor.

Nachdem wir von Massa ja unseren "Stellterminzeitraum" genannt bekommen haben (KW 27/28), haben wir erstmal unser Dixi-Klo stilllegen lassen.
Eine prima Sache. Die Kabine kann bei uns stehen bleiben aber wir müssen dafür nicht zahlen und Fa. Dixi spart sich das Reinigen und Abholen und demnächst wieder das Anliefern. Die Toilette darf in der Zwischenzeit nur eben nicht benutzt werden. Aber das ist kein Problem, es passiert derzeit ja nichts auf der Baustelle, das Klo ist abgeschlossen und der Schlüssel in sicherer Verwahrung. :-)

Außerdem haben wir mit unserem Tiefbauer, der Fa. Scholko aus Burbach, nochmal wegen der Erstellung eines Kranplatzes gesprochen. Das sollte kein Problem sein, ein entsprechendes Angebot wurde uns bereits zugeschickt, welches wir auch angenommen haben.
Bleibt nur noch zu klären, wie wir das jetzt zeitlich am Besten regeln.

Letzte Woche ist allerdings auch noch eine etwas unschönere Sache passiert.
Haben wir doch eine Nachricht von unserer Verkäuferin erhalten, dass sie von ihrem Kollegen mitgeteilt bekommen hat, dass wir noch überhaupt nicht in der Fertigungsplanung bei Massa auftauchen. Dies würde im Umkehrschluss bedeuten, dass die KW 27/28 eher unrealistisch ist und sich der Termin weiter nach hinten verschiebt. Laut der Aussage des Kollegen wären die aktuellen Termine bei August.
Ooookay… :-| 
Also habe ich heute direkt bei Massa angerufen und nachgefragt, ob die KW 27/28 eigentlich verbindlich sei oder ob sich das nochmal verschieben kann bzw. wird.
Schocksekunde - unser Sachbearbeiter meinte, dass sich der Termin durchaus noch verschieben könnte. Allerdings, und jetzt kommt die große Entwarnung, nicht nach hinten sondern eher nach vorn.
Der uns genannte Termin wäre der "schlechteste Termin für den Fall, dass alle Stricke reißen" aber Massas Ziel wäre es, dass wir unser Haus natürlich schon deutlich früher bekommen würden.
Deswegen sind wir derzeit auch noch nicht in der Fertigungsplanung hinterlegt, eben weil sie versuchen, den Termin weiter nach vorn zu ziehen.
Ja dann - gutes Gelingen! Massas Wort in Gottes Gehörgang! :-D

So langsam wird einem dann doch bewusst nach dem Stress der letzten Tage (Geburtstage ohne Ende, Arbeit, Kranksein, etc.), dass der Termin immer näher rückt. :-O
Deswegen haben wir uns auch direkt mal eine "To Do" Liste für die nächste Zeit erstellt.
Als erstes steht da drauf, dass wir uns diese Woche noch um die Beantragung der Strom-, Gas- und Wasseranschlüsse kümmern (Telekom haben wir bereits vor einiger Zeit erledigt) und die ersten Angebote für Heizung und Sanitär anfordern werden.
Übermorgen haben wir auch einen Termin bei einem Elektromeister.
Patrick und sein Vater kümmern sich zwar selbst um die Elektrik aber angeschlossen und abgenommen werden muss die ganze Sache ja trotzdem "offiziell".
Mal sehen, was uns dieser Termin am Mittwoch dann so bringt. Wir nehmen auf jeden Fall all unsere bisher erstellen Pläne mit und warten dann mal ein Feedback ab.

Ein weiterer Gang wird uns diese oder nächste Woche auch noch bei der Gemeinde vorbeiführen. Auch wenn wir noch kein genaues Datum für die Hausstellung haben, wir wollen trotzdem schonmal vorab nachhören, an wen wir uns bzgl. der halbseitigen Straßensperrung wenden und was wir dafür alles tun müssen.

Gerade aktuell fühlt es sich wieder so an, als würde alles auf einmal kommen und man weiß gar nicht so recht, wo und womit man anfangen soll.
Aber wir versuchen immer, uns an den Ratschlag meines Vaters zu halten: "Immer ein Schritt nach dem anderen" - und wenn man dann mit etwas Ruhe und Bedacht an die ganzen Sachen ran geht, läuft es irgendwann doch recht einfach. 

Montag, 11. April 2016

Die Abnahme oder "Wir haben einen Stelltermin!" (Naja, so ungefähr zumindest…)

Letzte Woche Mittwoch stand dann die Abnahme der fertigen Bodenplatte auf dem Programm.
Patrick war ja "dank" der Mandelentzündung immer noch zuhause und ich hatte mir den Tag frei genommen.
Also ging es morgens um halb neun zur Baustelle wo auch kurz nach uns unser Bauleiter eingetroffen ist.

Ein bisschen Angst hatten wir schon. Immerhin kursieren ja doch so einige schauerliche Geschichten über Bauleiter aus dem Hause DFH. Aber auch hier kann ich  nur wieder sagen, dass wir definitiv positiv überrascht wurden.
Unser Bauleiter ist wirklich super locker und sympathisch, ein Glücksgriff! :-)

Nachdem wir uns also alle kennengelernt haben, ging es auch gleich zur Sache.
Es wurde ausgemessen, ob die geforderten Flächen neben der Bodenplatte eingehalten wurden, die Bodenplatte selbst wurde in der Höhe sowie ihren Abmessungen geprüft und ohne Beanstandung abgenommen.
Prima! :-D

Außerdem teilte unser Bauleiter uns dann auch mit, was wir für die Hausstellung noch vorbereiten müssen. Unter anderem sollten wir eine Vollsperrung der Straße organisieren. :-O
Wir befürchten, dass das vermutlich nicht so einfach ist… Bei unserer Straße handelt es sich nämlich um eine Sackgasse wodurch das ganze dreimal so schwierig wird und schlussendlich auch eine Kostenfrage ist. Wir wurden nämlich direkt darauf hingewiesen, dass in so einem Fall eigentlich Feuerwehr und Krankenwagen den ganzen Tag hinter der Absperrung stehen müssen für den Fall, dass im abgesperrten Teil der Straße was passiert.
Und die lassen sich so einen Einsatz natürlich bezahlen.
Außerdem ist gegenüber von unserem Grundstück ein kleines Lager einer Firma die zweimal die Woche auch Ware geliefert bekommt. Wer wettet mit, dass eine dieser Warenlieferungen genau auf den Tag der Sperrung fallen würde?!?!

Patrick fragte dann direkt ob es nicht auch möglich sei, auf dem Grundstück noch einen Kranplatz einzurichten. Glücklicherweise haben wir genügend Platz und laut der Aussage unseres Bauleiters sollte dies kein Problem sein. In dem Fall würden wir dann auch mit einer halbseitigen Straßensperrung hinkommen.
Und gemacht werden müsste die Fläche eh - später soll hier mal die Garage hinkommen und vorher halt noch die Stellplätze für unsere Autos. So würden wir also im Prinzip zwei oder mehr Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Nach gute einer Stunde unterschrieben wir das Abnahmeprotokoll und machten uns zufrieden auf den Heimweg.

Am nächsten Tag wollten wir es dann wissen.
Patrick rief unseren Kundenbetreuer bei Massa an und erkundigte sich nach einem Stelltermin. Jetzt, da die Abnahme der Bodenplatte durch ist, sollte da ja was zu machen sein.
Und siehe da - man konnte uns tatsächlich die KW 27/28 als verbindlich nennen und nicht, wie vor einigen Wochen angekündigt, im "September oder später"!
Den exakten Tag der Hausstellung würden wir sechs Wochen vorher genannt bekommen.
Aha. Irgendwie weiß ich nicht, was ich nun davon halten soll. Ist das das normale Verfahren?
Können wir uns jetzt auf die KW 27/28 verlassen?
Da ich immer an das Gute im Menschen glaube, sehe ich den uns genannten Termin als verbindlich an. Immerhin stehen im Vertrag ja tatsächlich die zehn Wochen Lieferfrist und die wären mit der o. g. KW ja schon um drei oder vier Wochen überschritten.

Also: JUHU - wir haben einen Stelltermin(zeitraum)!!! :-D 

Freitag, 4. März 2016

Das Leid mit den Stellterminen

Obwohl aktuell eigentlich alles seinen Gang geht und innerhalb der nächsten Wochen endlich auch mal bauliche Bewegung in die Angelegenheit kommt, klappt eine Sache mal so überhaupt nicht.
Wenn wir dachten, dass sich bis jetzt schon Dramen abgespielt hätten, so wurden wir diese Woche doch eines Besseren belehrt.

Das sich aktuell anbahnende Drama betrifft den Stelltermin für unser Haus - und wie man so mitbekommt, sind wir wahrlich nicht die Einzigen mit diesem Problem.
Und sicherlich nicht die Einzigen, die aufgrund der Geschäftsgebaren von Massa in dieser Situation extrem angepisst sind.

Da wir uns ja beim Kauf des Hauses, vor über einem Jahr, dazu entschlossen haben, alles außer die Lieferung des Hauses selbst zu machen, gilt für uns lt. Vertrag ja eigentlich die Frist bis zur Stellung des Hauses von 10 Wochen nach Abnahme der Bodenplatte.
Bedeutet: sobald wir die Bodenplatte haben erstellen lassen, kommt der Massa-Bauleiter um diese abzunehmen. Nach eben dieser Abnahme beginnt dann die Frist von zehn Wochen zu laufen.
Laut Vertrag ist Massa verpflichtet, innerhalb dieser 10 Wochen das Haus zu stellen.
So weit, so gut.

Da wir ja aber bis heute noch gar keine Bodenplatte haben, konnte demzufolge auch noch keine Abnahme selbiger erfolgen.
Umso erstaunter waren wir, als wir vor knapp drei Wochen von zwei unterschiedlichen Stellen aus dem Hause DFH darüber informiert wurden, dass wir nun eingeplant werden und innerhalb der nächsten zwei Wochen unseren Stelltermin erhalten.
Aber, wie heißt es doch so schön: einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul!

Die Tage und Wochen verstrichen also, allerdings ohne jegliche Regung seitens Massa.
Somit rief Patrick Anfang der Woche nochmal unseren Kundenbetreuer an um zu fragen, was denn nun aus unserem Stelltermin geworden ist.
Was dann kam, gleicht einem kleinen Schlag in die Magengrube…
Wir rechneten ja schon damit, dass aus dem ursprünglichen "Ende 2015" und dem darauffolgenden "Frühjahr 2016" mittlerweile ein "Sommer 2016" geworden ist (was nach Abnahme der Bodenplatte Ende März/Anfang April plus die vertraglich geregelten zehn Wochen plus eine Karenz von weiteren Wochen wäre) aber die harte Realität hieß dann plötzlich "frühestens September, vielleicht später - was Genaues kann ich Ihnen noch nicht sagen".

:-O

Äääh, wie bitte??? Ich glaube, ich hab mich verhört! Wollen die uns (mal wieder) verarschen??
Im ersten Moment fehlten uns beiden echt die Worte, so geschockt waren wir.
Das Massa extreme Lieferprobleme hat, das ist ja nun bekannt aber dass aus knapp drei Monaten Lieferzeit plötzlich sieben Monate werden - nee, das ist definitiv nicht tragbar!

Nachdem ich mich also etwas gefangen hatte, habe ich direkt unsere Verkäuferin angeschrieben und mich zum ersten Mal massiv beschwert.
Sie konnte mich verstehen, versprach mir zu gucken, was sie tun kann aber meinte auch direkt, dass sie uns nichts versprechen könne.
Naja, besser als nix dachten wir und warteten ab.

Während des Wartens wurde uns das Ausmaß, was diese erneute Verschiebung bedeuten würde, erst langsam bewusst.
Da wir bis heute wegen jedem Mist ewig lang warten mussten, läuft unsere Finanzierung ja bereits schon seit fast einem Jahr.
Ein erneuter Blick in unsere Darlehensverträge  bestätigte meine Vermutung. Dort steht nämlich drin, dass wir verpflichtet sind, den Darlehensbertrag innerhalb von einem Jahr abzurufen.
Andernfalls kann die Bank nach Ablauf dieser Frist eine Auszahlung des Geldes verweigern.

Na ganz großes Kino! Wirklich, im Moment könnten wir echt kotzen.

Und das ist nur eine Sache (aber vermutlich die Gravierendste)!
Die Küche, die wir vor zwei Wochen kauften, ist für Oktober bestellt. Klar kann man den Termin verschieben aber das Gerenne hat man dann trotzdem (und auch hierfür dürfen wir dann ab September zahlen)!
Seit einem Jahr hat Patrick mittlerweile, außer mal 1 oder 2 einzelnen Tagen zwischendurch, keinen Urlaub mehr gehabt um diesen für den Bau aufzusparen (ich ebenso) und jetzt nochmal bis Herbst ohne Urlaub durchhalten??? Keine Chance!
Ab Mitte Juli dieses Jahres müssen wir für den KFW-Kredit Verzugszinsen zahlen bei Nichtabnahme des Geldes.
Seit diesem Monat zahlen wir den Abtrag für das NICHT VORHANDENE Haus.
Wie man es dreht und wendet - es wird nicht besser und lässt sich auch nicht mehr schönreden!

Wir sind einfach nur sauer.
Und wir hoffen sehr, dass sich da noch was machen lässt und es NICHT deren Ernst ist, den Stelltermin so weit nach hinten zu verschieben.

Klar, wir sind nicht die Einzigen, die auf ihr Haus warten.
Aber es ist nicht unser Problem, wenn Massa bzw. DFH ihre Fertigungsplanung nicht unter Kontrolle haben! Entweder, ich kann eben irgendwann keine Aufträge mehr annehmen oder aber ich muss zusehen, dass ich die nötigen Ressourcen zur Verfügung hab!
Und selbst wenn es mal zu Lieferengpässen kommt, dann ist es in unseren Augen die verdammte Pflicht von Massa, eigenständig zum Telefon zu greifen und die Kunden von sich aus zu informieren, im Interesse, eine gemeinsame und für beide Seiten zufriedenstellende Lösung zu finden!


Edit: Mittlerweile haben wir die Aussage von unserem Finanzbetreuer, dass wir uns wegen der Finanzierung und einem möglichen Auslaufen der Verträge keine Sorgen machen bräuchten. Das würde nicht passieren.
Na Gott sei Dank!! 

Sonntag, 14. Februar 2016

Tiefbauer, Abtretungserklärung, Wärmeschutznachweis und Verzögerungstaktiken

In den vergangenen 1,5 Woche ist mal wieder einiges passiert.

Zuerst einmal haben wir uns nun für einen Tiefbauer/Bauunternehmen entschieden.
Die Angebote, die wir erhalten haben, lagen relativ nah beieinander und von zwei Unternehmen haben wir überhaupt kein Angebot erhalten obwohl beide die Unterlagen zur Angebotserstellung von uns angefordert hatten.
Schlussendlich haben wir uns nun für ein Unternehmen entschieden, von dem wir beides, also die Erdarbeiten und die Bodenplatte, aus einer Hand bekommen.
Ein weiterer (kleiner, nicht entscheidender aber dennoch vorhandener) Pluspunkt war, dass besagtes Unternehmen bereits mehrfach für Massa-Häuser tätig war, somit also eine gewisse Erfahrung, insbesondere bzgl. der Anforderungen, vorhanden sein sollte. Schaden kann das ja schließlich nicht.

Die lang ersehnte Abtretungserklärung ist übrigens auch einen Tag später bei Massa eingegangen. Massa wiederum hat sich allerdings spontan dazu entschieden, diese erstmal nicht zu akzeptieren weil die Bank sich tatsächlich gewagt hat, den Satz "Zahlung nach Erfüllung aller Auszahlungsvoraussetzungen" in ihr Formular zu schreiben.
Hiermit hat Massa augenscheinlich ein größeres Problem. Wir allerdings auch. Zumindest mit der Einstellung von Massa.
Also habe ich direkt einen Rundruf gestartet.
Telefonat 1: unser Sachbearbeiter bei Massa  -  der war leider nicht erreichbar (vermutlich Karneval feiern - würde das Schreiben zumindest erklären)
Telefonat 2: Sachbearbeiterin in der Finanzabteilung von Massa, die uns besagtes Schreiben geschickt hat  -  Urlaub (vermutlich ebenfalls Karneval feiern, wieder ein Indiz für das Schreiben)
Telefonat 3: unser Finanzberater  -  der hatte nach meiner Schilderung zumindest Karneval im Kopf… Glücklicherweise war er ansonsten allerdings meiner Meinung, dass es Schwachsinn wäre, die Abtretungserklärung nicht zu akzeptieren.
Immerhin handelt es sich hierbei um ein Standardformular der Bank und wir sind ja nicht die ersten Leute, die ihren Hausbau finanzieren. :-|
Jedenfalls hat er mir versprochen, sich mit der Bank in Verbindung zu setzen und die Sache zu klären. Im PC konnte er nämlich schon sehen, dass wir alle Voraussetzungen erfüllt haben abgesehen von der einen Voraussetzung, die fordert, dass das Haus gebaut wird. Tja, und das wird ohne die Kooperation von Massa so natürlich nix. Also quasi ein Teufelskreis… :-(

Wir haben es dann erstmal notgedrungen auf sich beruhen lassen da über das Wochenende eh nichts passiert und auch nichts geklärt werden kann.
Montag morgen habe ich dann noch eine Email an unseren Sachbearbeiter und die Dame aus der Buchhaltung geschrieben und erklärt, dass die Bank sich nun kümmert, worauf ich einen Tag später dann die Antwort erhielt, dass wir Info bekommen sobald die Sache geklärt wäre.

Mittwoch war dann überraschenderweise der vor Wochen angeforderte Wärmeschutznachweis in der Post. Und das ohne eine erneute Erinnerung!
Super Überraschung! :-D
Dabei hatten wir eigentlich gedacht, dass wir deutlich länger darauf warten können weil das Teil erst rausgegeben werden sollte, wenn die Abtretungserklärung akzeptiert worden ist und dass das, nach der Mitteilung der letzten Woche, deutlich länger dauern wird.
Aber umso besser! Jetzt fehlt nur noch die Hausstatik und dann kann es endlich losgehen! :-)

Nachdem wir bis Donnerstag immer noch nichts weiter von der Abtretungserklärung gehört haben, habe ich kurzerhand wieder bei unserem Finanzberater angerufen und mich nach dem aktuellen Stand der Angelegenheit erkundigt.

Dabei kamen interessante Sachen zu Tage - und zwar sind wir wohl kein Einzelfall. Die Bank hat augenscheinlich einige Fälle auf dem Schreibtisch liegen, bei denen die Abtretungserklärung nicht akzeptiert wurde obwohl dasselbe Schreiben jahrelang vorher problemlos verwendet werden konnte.
Diese Info hinterlässt bei uns einen ziemlich faden Beigeschmack. Und den Eindruck, dass evtl. versucht wird, Liefertermine hinaus zu zögern?! Ist ja kein Geheimnis, dass es bei Massa momentan mit den Lieferterminen hakt weil einfach zuviele Aufträge da sind. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt……… ;-)
Unser Finanzberater hat uns auf jeden Fall bestätigt, dass das Thema bei der Bank in Klärung ist und er selbst auch mit Massa in Kontakt steht um rauszufinden, was hinter der Sache steckt.

Scheinbar konnte die Sache nach meinem Anruf dann extrem schnell geklärt werden denn ca. eine Stunde später rief die Dame aus der Finanzabteilung von Massa bei Patrick an um ihm mitzuteilen, dass jetzt alle Unterlagen vorliegen würden und die Abtretungserklärung somit akzeptiert sei.
Wir würden nun mit einbezogen in die Planung für die Hausstellungstermine und unser Sachbearbeiter wird sich in den nächsten Tagen telefonisch bei uns melden um uns einen Termin mitzuteilen und innerhalb der nächsten zwei Wochen würden wir dann auch noch schriftlich von Massa über den Termin informiert.

:-D
DAS ist doch mal eine Information, mit der wir super leben können!!
Jetzt warten wir natürlich gespannt auf den Anruf unseres Sachbearbeiters und den Termin, wann unser Haus dann endlich kommt!
Und dann reichen wir endlich nochmal Urlaub ein! :-D  Ich glaube, ich weiß schon gar nicht mehr, wie man einen Urlaubsschein ausfüllt. ;-)

Das einzige, bei dem wir noch etwas Bedenken haben ist, dass man ja eigentlich erst mit eingeplant wird, wenn die Bodenplatte abgenommen wurde.
Das ist bei uns ja noch gar nicht der Fall. Deswegen befürchten wir, dass die Dame aus der Finanzabteilung vielleicht doch etwas zu voreilig war…

Naja, warten wir es ab.