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Samstag, 12. Dezember 2015

Von Tiefbauern und Statikern - in einer Nebenrolle: "Das Bauamt"

Da wir in der ganzen letzten Zeit ja auch nicht untätig rumgesessen haben, gings nach der Bemusterung auf direktem Wege zur zukünftigen Baustelle.
Dort nämlich hatten wir ein Date mit Tiefbauer Nr. 1 (von 4).
Er wollte sich gern zur Angebotsübergabe mit uns dort treffen, damit man vor Ort noch diverse Sachen besprechen könnte.
Guter Plan, unserer Meinung nach. So konnte man auch direkt das Angebot Position für Position durchgehen und bei auftretenden Fragen diese direkt klären. :-)

Das Angebot (über Erdarbeiten und Bodenplatte) selbst passte ganz gut zu unserer Kalkulation vorab. Ich hatte eigentlich mit Schlimmerem gerechnet. Es ist zwar immer noch eine stolze Summe aber in Anbetracht dessen, dass wir ursprünglich mit demselben Betrag für NUR die Erdarbeiten gerechnet haben und jetzt Bodenplatte UND Erdarbeiten enthalten sind, kommen wir doch ganz gut weg. ;-)

Im Anschluss an das ca. halbstündige Gespräch mit Tiefbauer Nr. 1 haben wir dann auch direkt unsere neuen Nachbarn kennengelernt, also *richtig* kennengelernt, nicht nur vom Sehen und Hallo sagen. Scheinen auf jeden Fall ganz nett zu sein. :-)

Gestern hatten wir dann einen Termin vor Ort mit Tiefbauer Nr. 2 und dazugehörigem Bauunternehmen, welches sich um die Bodenplatte kümmern würde.
Im Endeffekt lief der Termin genauso ab wie mit Tiefbauer Nr. 1. Wir haben das Angebot Position für Position durchgesprochen und offene Fragen geklärt.
Preistechnisch liegen wir in der Gesamtsumme ca. bei demselben Betrag wie in Angebot Nr. 1 - allerdings ist hier die Bodenplatte günstiger, dafür aber die Erdarbeiten doch deutlich teurer.
Jetzt müssen wir die einzelnen Positionen der unterschiedlichen Angebote eben genau vergleichen. Von den Tiefbauern Nr. 3 und 4 haben wir bis heute leider nichts mehr gehört.
Ich denke, da werden wir nächste Woche nochmal nachhören - aber ob das so kurz vor Weihnachten von Erfolg gekrönt ist, wir werden sehen…

Was man auf jeden Fall bedenken sollte falls man sich gegen das Technikpaket von Massa entscheidet, man muss sich in diesem Fall ja selbst um die Bodenplatte kümmern. Soweit sogut - was aber leider in diesem Zuge ein wenig untergeht ist die Information, dass dazu auch die Statik der Bodenplatte gehört.
Bedeutet also, man muss einen Bauingenieur finden, der einem die Statik erstellt. Und auch hier sollte man sich unbedingt mehrere Angebote reinholen! Die Preise liegen teilweise derart weit auseinander, unfassbar! Unser "günstigstes" Angebot lag bei 350 Euro, das "teuerste" bei 900 Euro. Ebenso sollte man versuchen, definitiv einen Festpreis auszuhandeln denn sonst kommen hinterher schnell weitere Positionen zusammen, die vorher nie besprochen worden sind - und die Stundenlöhne von Bauingenieuren sind … nicht mit meinem zu vergleichen. ;-)
Auch ist es natürlich von Vorteil, vorher die Angebote genau zu vergleichen und was für Punkte im Preis enthalten sind.
So haben wir uns schlussendlich für ein Angebot entschieden, dass bei ca. 550 Euro inkl. Steuer liegt und alle benötigten Positionen beinhaltet.

Der von uns beauftragte Statiker scheint motiviert zu sein und kümmert sich schnell um die Sachen. Leider spielt diesmal unser Architekt, der bisher immer sehr zügig reagiert hat, nicht richtig mit und Antworten dauern mal fast eine Woche.
Wir hoffen sehr, dass wir die Statik noch vor Weihnachten bekommen denn sonst bleibt alles erstmal zwei Wochen liegen. Die Tiefbauer haben nämlich schon ihren Weihnachtsurlaub ab dem 21.12. angekündigt…

In einer Nebenrolle tauchte letzte Woche auch das Bauamt auf.
Haben wir den Bauantrag doch vor drei Wochen eingereicht, hatten wir letzte Woche eine erste Reaktion im Briefkasten.
Die Bestätigung, dass der Antrag bearbeitet würde und gleichzeitig die Mitteilung, dass noch ein Dokument fehlen würde. Und zwar der Lageplan vom Grundstück im Maßstab 1:5000 mit der Bitte, dieses so schnell wie möglich nachzureichen.

Am selben Abend rief uns dann direkt unser Architekt an, der das Schreiben als Durchschlag erhalten hatte, und erklärte uns, dass wir die Zeichnung über unsere Vermesserin bekommen würden.
Nach einem kurzen Anruf am nächsten Tag hatten wir die Zeichnung mittags auch schon im Email-Postfach, konnten sie ausdrucken und dann ans Bauamt zurück schicken.
Seitdem herrscht Totenstille - ich hoffe, das nächste Schreiben, was wir vom Bauamt erhalten, ist die Baugenehmigung. ;-)

Der nächste Punkt auf unserer To Do Liste heißt "Hausanschlüsse" und "Abtretungserklärung Massa" - wir haben ja jetzt unseren endgültigen Hauspreis vorliegen. Wochenendbeschäftigung also… ;-D

Donnerstag, 19. November 2015

Randnotiz zum Grundstück

27.09.2015


Nachdem jetzt auch endlich mal der Kaufpreis so gut wie bezahlt ist und wir auch endlich mal dran gedacht haben, haben wir jetzt ein paar Fotos von unserem Grundstück gemacht. :-D






Geplant ist, das Haus auf die linke Seite zu bauen und rechts, wo der ätzende Hügel ist, soll die Garage später mal hin. Da schlagen wir dann nämlich auch direkt zwei Fliegen mit einer Klappe und sparen uns durch die Garagenwand eine Stützmauer.

Aber das Thema kommt sowieso erst ganz viel später und da wir ja mittlerweile Meister im Umplanen sind - wer weiß, was uns noch so alles einfällt… ;-)

Zwei Wochen später...

15.08.2015


Nun sind wieder zwei Wochen vergangen nach meinem letzten Eintrag hier und langsam fange ich an zu verstehen, warum andere Schreiber eines Baublogs manchmal nur selten schreiben. ;-)

Die letzten beiden Wochen war ziemlich viel Stress und Arbeit angesagt, deswegen bin ich nicht dazu gekommen, einen früheren Beitrag zu schreiben obwohl es doch einiges zu berichten gibt.

Anfang vorletzter Woche hatten wir schon einen Vorentwurf des Kaufvertrages für "unser" Grundstück in den Emails. Gleichzeitig wurde uns ebenfalls ein Termin zur Unterzeichnung in derselben Woche vorgeschlagen. Puh, plötzlich geht es irgendwie ziemlich fix!
Aber da wir in dem Kaufvertrag keine wirklichen Haken erkennen konnten, haben wir zugesagt.

Vorher allerdings habe ich sicherheitshalber nochmal bei unserem Finanzberater angerufen und nachgefragt, ob wir das ohne Bedenken tun könnten und nicht hinterher da stehen und kein Geld von der Bank kriegen weil vielleicht doch irgendwas fehlt.
Aber er hat uns grünes Licht gegeben!

Also sind wir vorletzten Donnerstag zu unserer Notarin ins Büro um den Kaufvertrag für das Grundstück zu unterschreiben. Im Anschluss daran haben wir, da wir ja die Anträge zur Bestellung der Grundschuld schon die Woche zuvor eingereicht hatten, dieses direkt noch notariell mit abgehandelt.

In dem Moment, wo man seine Unterschrift unter die Dokumente setzt, fühlt man sich schon ein wenig so, als würde man seine Seele verkaufen. :-O Aber ich denke, da sind wir bestimmt nicht die einzigen... ;-)

Nachdem wir dann wieder raus waren bei der Notarin, sind wir direkt nochmal zum Grundstück gefahren und haben uns unser baldiges "Zuhause" nocheinmal angesehen. Irgendwie ein krasses Gefühl vor dem Stück Wiese zu stehen und zu wissen, dass dieses Fleckchen Erde nun (bald) rechtmäßig uns gehört.
Abends sind wir dann noch mit Freunden essen gegangen und haben erstmal auf die Unterschriften angestoßen. :-D

Letzten Donnerstag, also genau eine Woche später, hatten wir dann Post von unserer Notarin. Die Abschrift des Kaufvertrages, der Bestellung der Grundschuld und ... unsere ersten Rechnungen! :-O
Also habe ich gestern direkt nochmal bei unserem Finanzberater angerufen um nun endgültig zu klären, wie das mit den Bezahlungen/Auszahlungen vom Geld jetzt läuft.
Alles kein Problem wurde mir mitgeteilt - ich hoffe, das ist auch tatsächlich so.

Derzeit sind wir uns nämlich noch nicht zu 100% sicher, ob die Bank auch schon Geld rausrückt ohne die Eintragung der Grundschuld - gut, muss sie ja denn die Grundschuld wird ja erst nach Bezahlung des Kaufbetrages eingetragen aber wir wissen halt nicht, ob der Bank das Schreiben der Notarin reicht oder ob wir doch noch eine Rangbescheinigung beantragen müssen wovon die Notarin uns erstmal abgeraten hat um evtl. unnötige Zusatzkosten zu vermeiden. Sie meinte, im Normalfall würde der Bank das Schreiben reichen. Tja, lassen wir uns überraschen... Jedenfalls haben wir unser erstes Geld jetzt angefordert. Mal sehen, ob wir es einfach bekommen oder ob wir doch noch was beantragen müssen.

Offiziell total verschuldet :-O

31.07.2015


Die ausstehenden 2% sind nun auch abgehakt - wir haben endlich vor zwei Tagen unsere Finanzierungsverträge nach ganzen DREI MONATEN unterzeichnet.Jetzt ist es also unter Dach und Fach! :-D

Und während man sich noch freut, dass endlich eine riesige Etappe geschafft ist, kommen schon die nächsten Aufgaben! ;-)

Der nächste Schritt auf unserem Weg zum Traumhaus-Haustraum führt nun über den Notar zum Grundstück.
Seit Anfang der Woche liegen unserer Notarin alle Unterlagen bzgl. des Grundstückskaufes vor und gestern haben wir noch die Formulare für die Grundschuldbestellung in ihrem Büro vorbeigebracht.
Um eine schnellere Auszahlung von Geld zu ermöglichen, wurde uns von unserem Finanzberater nahe gelegt, bei unserer Notarin ebenfalls eine Rangbescheinigung zu beantragen.
Diesen Punkt will ich später mal noch klären, ob das überhaupt noch Sinn macht, da wir die Unterlagen zur Bestellung der Grundschuld ja bereits schon eingereicht haben.

Gleichzeitig habe ich auch nochmal mit unserer Verkäuferin von Massa gesprochen, wie es denn jetzt hier weitergeht. Von Massa werden uns jetzt noch zwei Formulare zugeschickt, die wir ausfüllen und zurückschicken müssen und danach geht’s dann endlich mit dem Architekten zur Sache.
Da sind wir auch schon sehr gespannt ob sich unsere Vorstellungen einfach verwirklichen lassen - wir haben nicht sonderlich viele Änderungen, nur einige, wenige. Dennoch bleibt es spannend, ob das alles so einfach möglich ist, wie wir es uns vorstellen.


Parallel zur ersten Erfolgsetappe in Sachen Hausbau kommen wir auch in zugegeben kleinen aber feinen Schritten bei der Wohnungsthematik weiter.
Wir haben jetzt den kleinen Flur von der alten Tapete befreit und nächste Woche wird mein Vater die neue Tapete anbringen.
Eigentlich wollen und sollen wir keinen großen Aufwand mehr betreiben in Sachen Wohnung und das wird auch die einzige "größere" Aktion aber da wir dir Tapete eh schon seit 1 Jahr im Keller stehen haben, wird das noch schnell erledigt. Und da es sich sowieso um einen Mini-Flur handelt, ist es jetzt auch kein Hexenwerk.

Der Keller hingegen schon… :-( Wir haben zwar die ersten blauen Säcke mit "Müll" entsorgt und morgen fahren wir die nächste Fuhre größerer Sachen auf die Müllkippe aber trotzdem erwartet uns da unten noch eine Meeeeenge Arbeit… :-O
Aber man ist ja motiviert mit einem Ziel vor Augen! Und je mehr wir entrümpeln und im Vorfeld loswerden, desto weniger müssen wir hinterher mitnehmen/wegschaffen... :-)

Projekt "Hausbau" gewinnt an Fahrt!

27.07.2015


Es ist vollbracht.
Naja, zumindest zu 98%.
Nach nun fast drei Monaten liegen uns endlich alle Finanzierungsverträge vor und sind bereit zur Unterschrift.
Und diese werden wir auch leisten!
Nachdem die ganze Geschichte doch ziemlich chaotisch und langwierig verlaufen ist, haben wir die Chance genutzt und die Unterlagen nach Erhalt erstmal familienintern prüfen lassen - von jemandem, der vom Fach und ebenfalls in der Kreditbearbeitung einer anderen Bank tätig ist.
Und wir haben grünes Licht bekommen - aber sowas von! :-D Das Angebot wäre top und auch sonst waren keine Haken zu finden! Mit diesem Wissen können wir jetzt getrost und beruhigt die Verträge unterzeichnen und dann kann es endlich losgehen!
Die einzige kleine Hürde ist nur noch die, dass unser Finanzberater diese Woche in Urlaub ist und wir warten müssen, bis er zurück kommt. Aber dann kann es endlich losgehen!

Nachdem wir also letzten Freitag das "Go" erhalten haben, haben wir direkt einen persönlichen Termin mit dem Grundstücksmakler ausgemacht und diesen auch direkt Freitag noch wahrgenommen. Es war echt ein lockeres und recht lustiges Gespräch. Zum Glück hat er es auch relativ entspannt gesehen mit der langen Wartezeit und ich denke, es war auch mal ganz gut, persönlich über dieses ganze "Drama" zu sprechen.
Fazit jedenfalls nach dem Termin ist, dass nun alle notwendigen Unterlagen und Infos an die Notarin weitergegeben werden, wir in ca. 1 Woche den Kaufvertrag für das Grundstück zur Prüfung zugeschickt bekommen sollten und dann in ca. 2 Wochen der Termin zur Unterzeichnung stattfinden sollte.
Wenn das erledigt ist, dann sollten wir nochmal ca. 1 Monat rechnen, bis das Grundstück dann auch endlich inkl. aller Eintragungen/Umschreibungen etc. uns gehört.

Gleichzeit haben wir dem Makler dann auch direkt schonmal eröffnet, dass wir gedenken, unsere Wohnung zu verkaufen und dass wir gern möchten, dass er diesen Verkauf betreut.
Wir haben also schonmal grob durchgesprochen, wie das so ablaufen wird und schonmal erste Unterlagen bei ihm gelassen und uns dann darauf geeinigt, dass wir jetzt noch diverse Schönheitsreparaturen durchführen werden (der erste Eindruck zählt immerhin) und sobald das abgeschlossen ist, werden wir uns melden und er kann loslegen!

Obwohl wir noch gar nicht richtig angefangen haben, habe ich jetzt schon das Gefühl, dass unser Terminkalender sowie auch unsere tagtäglich überarbeiteten To-Do-Listen aus allen Nähten platzen. :-O Wie soll das nur werden, wenn es richtig mit dem Bauen losgeht und Termine koordiniert werden müssen etc.?!? ;-)

Ziemlich genervt

24.06.2015

So langsam sind wir richtig genervt.
Es gibt nämlich immer noch keine Neuigkeiten in Sachen der Finanzierung.
Nachdem wir vor nunmehr knapp drei Wochen die besagte "Annahme-Urkunde" der Bank erhalten haben, wurde uns auf Nachfrage von unserem Berater mitgeteilt, dass wir dieses Schriftstück erstmal ignorieren könnten und die richtigen, gültigen Finanzierungsverträge in der Regel innerhalb von ca. 8 - 10 Werktagen nach dieser Urkunde bei uns eintreffen sollten.

Tja, wer errät es? Genau - nichts dergleichen ist bis jetzt geschehen.
Auch haben wir keine weitere Info seitens unseres Beraters erhalten.

Lediglich der Grundstücksmakler fragte gestern erneut nach, was denn jetzt nun Sache sei.
Er wirkt leicht genervt.
Ich kann es verstehen.

Das Grundstück haben wir nun seit ca. zwei Monaten reserviert und es tut sich einfach nichts!
Wir sind gerade echt sauer!
Natürlich wissen wir, dass das alles auch seine Zeit braucht und nicht innerhalb von drei Tagen geregelt werden kann aber trotzdem - es ist einfach extrem nervig wenn man den Makler bzw. die Grundstückseigentümerin immer wieder auf einen unbestimmten Zeitpunkt vertrösten muss!

Wenn die Eigentümerin vom Verkauf des Grundstückes an uns zurücktritt, dann sehen wir echt alt aus. Die Auswahl und Verfügbarkeit von Grundstücken in unserer Region ist nach wie vor ziemlich mau und wir haben uns ja nun auch in das reservierte Grundstück "verliebt".
Wenn der Kauf nicht zustande kommen würde, dann wäre auch alles andere erstmal hinfällig und müsste, sofern wir ein neues Grundstück finden, wieder von vorn beginnen.

Aufgrund der Nachfrage des Maklers gestern haben wir sofort eine Email an unseren Finanzberater geschickt mit der Bitte, er möge uns jetzt auf den neuesten Stand bringen.
Ich hoffe sehr, er meldet sich im Laufe des Tages bei uns und wir bekommen mal eine etwas handfestere Aussage.

Unsere derzeitige Laune in Sachen Hausbau befindet sich jedenfalls auf einem Tiefpunkt.
Wenn es so schon am Anfang ist, was kommt dann noch auf uns zu, wenn der Bau erstmal richtig angefangen hat (sollte es jemals dazu kommen...........................)?!?! :-O

Unser Traumhaus

21.05.2015


Wie ich ja schon auf unserer Startseite schrieb, so richtig viel bzw. etwas Endgültiges kann ich noch gar nicht über unser Haus schreiben da wir halt komplett bei Null anfangen und überhaupt erstmal ein Grundstück brauch(t)en.
Wir wussten ja noch nicht einmal, ob ein Keller nötig sein würde oder nicht.

Da wir nun zumindest ein Grundstück gefunden haben und hoffen, dass es uns auch sehr bald rechtmäßig gehören wird, sind wir schonmal einen kleinen Schritt weiter weil wir wissen, dass
a) kein Keller nötig sein wird und
b) soweit alles, was wir uns vorher vorgestellt haben, zu realisieren sein sollte.

Deswegen habe ich mich nun dazu entschlossen, hier mal unsere Pläne, soweit möglich, vorzustellen.

Wie schon geschrieben, wir haben uns für das Massa-Haus "Lifestyle 5" entschieden.
Dieses hat eine standarmäßige Grundfläche von 164 qm.
Durch unsere Kniestockerhöhung auf 1,40 m wird die Quadratmeterzahl allerdings noch ein wenig mehr werden.
Das Haus hat 1,5 Stockwerke. In der unteren Etage befinden sich der HAR, eine Gästetoilette, das Wohnzimmer, die Küche und eine kleine Speisekammer. Da wir allerdings noch ein zusätzliches Arbeitszimmer benötigen, ist unser Plan der, dass wir von dem fast 46 qm großen Wohnzimmer ca. 10 qm "abzwacken" um einen kleinen Raum für PC- und Büroarbeit zu haben.
Da wir planen, im Wohnzimmer später einen Kaminofen zu haben, ist natürlich der entsprechende Kamin mit eingeplant.
Im oberen Stockwerk ist dann das Hauptbad, ein Gästezimmer, unser Schlafzimmer mit begehbarem Kleiderschrank und schlussendlich noch mein Lesezimmer.

Die Innentreppe haben wir über Massa bestellt, ebenso wie anthrazit folierte Fenster (von außen, von innen bleiben sie weiß damit die Räume dadurch nicht zu dunkel werden).
Dementsprechend werden wir natürlich auch die Haustür farblich anpassen.
Vor den bodentiefen Fenstern im oberen Stockwerk werden französische Balkone angebracht.
Im Erdgeschoss soll planmäßig noch ein Lichterker das Wohnzimmer ein wenig vergrößeren.

Als Bodenbelag für den Flur, HAR, Gästetoilette, Küche und Speisekammer im unteren Geschoss haben wir uns dunkelgraue, große Fliesen überlegt. Das Wohnzimmer und das Arbeitszimmer bekommen Laminat in Holzoptik - das strahlt doch deutlich mehr Wärme aus als Fliesen.
Im oberen Stockwerk wird, außer im Bad - hier kommen dieselben Fliesen wie unten rein - komplett Laminat verlegt.

Derzeit überlegen wir noch, ob wir im Badezimmer zusätzlich ein Dachfenster einplanen sollen. Generell sind wir beide keine großen Fans davon aber im Bad muss es, meiner Meinung nach, immer schön hell sein. :-) Wir werden sehen, wie unsere Entscheidung irgendwann ausfällt.

Soviel soweit zur Optik.
Bei der "Technik" haben wir uns ja entschieden, quasi den kompletten Innenausbau selbst zu machen bzw. selbst zu vergeben.
Da Patrick ja Elektriker ist und auch sein Vater vor der Rente Elektriker war, sollte das Installieren der Elektrik kein Problem sein. Dies war auch eins der Hauptkriterien, warum wir uns gegen das Technikpaket von Massa entschieden haben. Leider ist Fa. Massa nicht so flexibel, dass man z. B. nur den Elektroteil aus dem Technikpaket rausnimmt und in Eigenleistung erbringt - aber warum sollen wir viel Geld für Lohnkosten zahlen, wenn die Arbeit auch von uns selbst gemacht werden kann?!
Dadurch, dass wir nun also das Technikpaket vollständig außen vor gelassen haben, bleibt auch der Rest "an uns hängen" und wir müssen uns selbst um Heizung, Sanitär und Bodenplatte kümmern.
Mal sehen, wieviele Nerven dabei flöten gehen. ;-)

Ein weiteres großes Thema ist die geplante Hausautomatisierung mit KNX.
Da ich hiervon so genau gar keine Ahnung habe, werde ich dazu immer nur die einzelnen Etappen/Ideen/Entscheidungen beschreiben, wenn sie akut anstehen oder realisiert werden.
Dazu brauche ich nämlich den Input vom Initiator. ;-D

Da unser Haus ein KfW 70 Haus werden soll, planen wir zum Heizen eine Gastherme mit zusätzlich Solaranlage auf dem Dach.

Irgendwann werden wir auch noch eine Garage haben.
Und einen Kirschbaum.
Und eine Vogeltränke.
:-)

Dies sind auf jeden Fall schonmal die Grunddaten/-ideen unser künftiges Haus betreffend.
Inwieweit wir all dies realisieren wollen/können - wir werden sehen.
Aber aktuell ist es auf jeden Fall der Stand der Dinge.

Dienstag, 17. November 2015

Die Gemeinde und wir - oder wie man die falschen Hoffnungen wieder zunichte macht...

27.03.2015

Nach den beiden Gesprächen mit den Hausbaufirmen ist uns zumindest eins klar - wir wissen, dass wir definitiv ein "Sahnestück"-Grundstück wollen!

Also will ich direkt Nägel mit Köpfen machen und schreibe dem zuständigen Sachbearbeiter auf der Gemeinde eine Email, dass wir uns entschlossen haben, uns auf die Warteliste für eins der angepriesenen Grundstücke setzen zu lassen.
Nachdem Herr R. in der Vergangenheit immer recht zügig auf Emails geantwortet hat, bin ich doch ein wenig verwundert, dass so gar keine Reaktion auf meine Nachricht kommt.
Ich hätte wenigstens mit einem "Okay" oder vielleicht irgendwelchen Rückfragen gerechnet.
Aber gut, es ist Karnevalswoche und auch wenn wir in der absoluten Anti-Karnevals-Region schlechthin leben, so einige Ausreißer gibt es ja trotzdem. Zudem geht die Grippewelle um.
Ich gebe ihm die Restwoche Zeit...

Nachdem aber auch eine Woche später noch keine Antwort da ist, entschließe ich mich, Herrn R. einfach anzurufen.
Gesagt, getan - und die vor zwei Wochen noch so beworbenen "Sahnestücke" verwandelten sich in irgendwelche ranzigen Schimmel-Stullen (oder so)...

Man sollte mal ein Wörterbuch erfinden: Beamter - Deutsch  /  Deutsch - Beamter...

So hörte sich das letzte positive, vielversprechende Gespräch plötzlich irgendwie anders an.
Aus den ganzen, von der Gemeinde zu kaufenden Grundstücken werden auf einmal "Mit ein wenig Glück kann die Gemeinde evtl. von den derzeitigen Grundstücksbesitzern das ein oder andere Grundstück abkaufen und diese würden dann ggfs. zum Verkauf stehen", aus der Warteliste, die der Reihe nach abgefragt werden soll, wird "Naja, das geht ja dann auch nicht der Reihe nach. Da wird erstmal geguckt, wer am dringensten bauen muss und dann wird das nach Bedarf entschieden" und zum guten Schluss heißt es dann noch, dass die Leute auf der Warteliste dann, wenn es akut wird, abtelefoniert werden um zu fragen, ob das Interesse immer noch besteht - nur wurden wir nie nach einer Kontaktnummer o. ä. gefragt.

Nach diesem Telefonat ist die ganze Euphorie vom ersten Gespräch, als sich das alles so sicher und einfach anhörte, direkt wie weggeblasen.
Also ärgern wir uns zwei Tage und dann geht alles wieder zurück auf Anfang...

Die Gemeinde und wir - oder wie man falsche Hoffnungen schürt...

26.03.2015

Eine halbe Woche nach dem Besuch im Musterhausdorf und den ersten, ernüchternden Ergebnissen unserer Grundstückssuche, hatten wir den Termin auf der von uns bevorzugten Gemeinde, mit dem für die Grundstücksvergabe zuständigen Sachbearbeiter.

Wir waren optimistisch und aufgeregt.

Also sind wir Donnerstag nachmittag pünktlich im Rathaus erschienen, stellten uns vor und erklärten, was wir suchten.
Der Sachbearbeiter kam uns nett entgegen, zeigte uns Baugrundstücke, die noch verfügbar wären und hob sich das "Sahnestück", wie er es nannte, bis zum Schluss auf.
Und genau auf dieses "Sahnestück" waren wir eigentlich scharf. Wir hatten bereits vorher auf der Website der Gemeinde gesehen, dass auf diesem besagten Fleckchen Erde bald ein neu erschlossenes Neubaugebiet entstehen sollte.
Der Sachbearbeiter pries das Gebiet an und erzählte uns, was wir hofften zu hören.
In besagtem Gebiet soll es ca. 45 Bauplätze geben, die Grundstücksgröße liegt zwischen 400 und 600 qm, die Aufteilung soll Ende 2015 stattfinden, die Erschließung im Frühjahr 2016 und ab Sommer/Herbst des kommenden Jahres könne dort gebaut werden.
Es würde eine Warteliste geben, die dann später der Reihe nach abgearbeitet werden solle und wer halt zuerst kommt, mahlt zuerst.
Wenn wir Interesse hätten, sollen wir uns doch schnell dafür entscheiden, uns auf die Warteliste setzen zu lassen.

Total zufrieden sind wir dann gegangen. Für uns stand fest, das passt! Das nehmen wir! Und es hört sich doch alles so einfach an........

Das Grundstücksdrama - Part I

26.03.2015

Neben dem Lesen von Baublogs beschäftigt uns auch noch ein anderes, brisantes Thema denn ja, es stimmt, wir haben noch gar kein Grundstück! :-(

Und da es jetzt irgendwie auf einmal ziemlich schnell geht mit dem Thema Haus, müssen wir hier auch schnell in die Puschen kommen.

Also habe ich direkt den Tag nach unserem ersten Besuch in Mülheim-Kärlich die von uns bevorzugten Gemeinden kontaktiert.

Gemeinde 1 schickte mir per Email das aktuelle Baulückenkataster zu, Gemeinde 2 und Gemeinde 3 haben alle vorhandenen Bauplätze auf ihrer Website angeboten und Gemeinde 4 lud uns direkt zu einem persönlichen Gespräch ein.

Zudem kenne ich mittlerweile sicherlich sämtliche Angebote von sämtlichen Immobilienbörsen auswendig. Empfehlen kann ich hier:
- Immobilienscout24
- Immonet.de
- Immowelt.de
- wunschgrundstuecke.de

Wir haben uns dann einfach mal systematisch vorgearbeitet.
Zuerst haben wir uns überlegt, wie unser Grundstück überhaupt aussehen soll.
Da wir planen, ohne Keller zu bauen, wäre natürlich ein flaches Grundstück optimal.
Tja... Wir wohnen im Siegerland (Kreis Siegen-Wittgenstein). Wem das nichts sagt: das Siegerland war einmal eine reine Bergbau-Region. ALLES hier besteht aus Felsen und Hügeln. Somit sind flache Grundstücke mehr als rar. :-(
Nichtsdestotrotz sind wir also auf der Suche nach einem recht ebenen Grundstück.
Es soll so zwischen 500 und 850 qm groß sein, am besten bereits voll erschlossen und wenn möglich, sollte ein Gasanschluss vorhanden sein.
Schön wäre es natürlich auch, wenn der Erdboden "gut" wäre, sprich bestehend aus Erde und eventuell lockerem Gestein (Kies, kleine Steine, etc.) und nicht aus reinem Fels. Das erleichtert die späteren Erdarbeiten erheblich!

Nach diesen Vorgaben haben wir uns also durch sämtliche Baulücken- und Immobilienbörsen gearbeitet, haben innerhalb der zwei Wochen die Grundstücke aussortiert, die absolut nicht passend waren und die Grundstücke, die interessant erschienen, haben wir uns angesehen.
Alles in allem ist das Ergebnis aber äußerst ernüchternd... Es gibt bisher nichts, was für uns passend ist.
Was wir aber definitiv gelernt haben ist, dass die Bilder in den Immobilienbörsen sehr sehr oft nicht mit der Realität vereinbar sind! Sehen die Grundstücke auf den Fotos noch toll aus, steht in Wahrheit direkt daneben ein riesiges Sägewerk (was man auf den Bildern NICHT gesehen hat und was auch in dem Exposé NICHT erwähnt wurde) oder muss man erst eine Brücke bauen, um über den Fluss im Graben am Anfang des Grundstückes zu kommen - auch das sah man NICHT auf den Bildern.

Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt - da war ja noch der persönliche Termin bei unserer bevorzugten Gemeinde...