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Montag, 11. April 2016

Die Abnahme oder "Wir haben einen Stelltermin!" (Naja, so ungefähr zumindest…)

Letzte Woche Mittwoch stand dann die Abnahme der fertigen Bodenplatte auf dem Programm.
Patrick war ja "dank" der Mandelentzündung immer noch zuhause und ich hatte mir den Tag frei genommen.
Also ging es morgens um halb neun zur Baustelle wo auch kurz nach uns unser Bauleiter eingetroffen ist.

Ein bisschen Angst hatten wir schon. Immerhin kursieren ja doch so einige schauerliche Geschichten über Bauleiter aus dem Hause DFH. Aber auch hier kann ich  nur wieder sagen, dass wir definitiv positiv überrascht wurden.
Unser Bauleiter ist wirklich super locker und sympathisch, ein Glücksgriff! :-)

Nachdem wir uns also alle kennengelernt haben, ging es auch gleich zur Sache.
Es wurde ausgemessen, ob die geforderten Flächen neben der Bodenplatte eingehalten wurden, die Bodenplatte selbst wurde in der Höhe sowie ihren Abmessungen geprüft und ohne Beanstandung abgenommen.
Prima! :-D

Außerdem teilte unser Bauleiter uns dann auch mit, was wir für die Hausstellung noch vorbereiten müssen. Unter anderem sollten wir eine Vollsperrung der Straße organisieren. :-O
Wir befürchten, dass das vermutlich nicht so einfach ist… Bei unserer Straße handelt es sich nämlich um eine Sackgasse wodurch das ganze dreimal so schwierig wird und schlussendlich auch eine Kostenfrage ist. Wir wurden nämlich direkt darauf hingewiesen, dass in so einem Fall eigentlich Feuerwehr und Krankenwagen den ganzen Tag hinter der Absperrung stehen müssen für den Fall, dass im abgesperrten Teil der Straße was passiert.
Und die lassen sich so einen Einsatz natürlich bezahlen.
Außerdem ist gegenüber von unserem Grundstück ein kleines Lager einer Firma die zweimal die Woche auch Ware geliefert bekommt. Wer wettet mit, dass eine dieser Warenlieferungen genau auf den Tag der Sperrung fallen würde?!?!

Patrick fragte dann direkt ob es nicht auch möglich sei, auf dem Grundstück noch einen Kranplatz einzurichten. Glücklicherweise haben wir genügend Platz und laut der Aussage unseres Bauleiters sollte dies kein Problem sein. In dem Fall würden wir dann auch mit einer halbseitigen Straßensperrung hinkommen.
Und gemacht werden müsste die Fläche eh - später soll hier mal die Garage hinkommen und vorher halt noch die Stellplätze für unsere Autos. So würden wir also im Prinzip zwei oder mehr Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Nach gute einer Stunde unterschrieben wir das Abnahmeprotokoll und machten uns zufrieden auf den Heimweg.

Am nächsten Tag wollten wir es dann wissen.
Patrick rief unseren Kundenbetreuer bei Massa an und erkundigte sich nach einem Stelltermin. Jetzt, da die Abnahme der Bodenplatte durch ist, sollte da ja was zu machen sein.
Und siehe da - man konnte uns tatsächlich die KW 27/28 als verbindlich nennen und nicht, wie vor einigen Wochen angekündigt, im "September oder später"!
Den exakten Tag der Hausstellung würden wir sechs Wochen vorher genannt bekommen.
Aha. Irgendwie weiß ich nicht, was ich nun davon halten soll. Ist das das normale Verfahren?
Können wir uns jetzt auf die KW 27/28 verlassen?
Da ich immer an das Gute im Menschen glaube, sehe ich den uns genannten Termin als verbindlich an. Immerhin stehen im Vertrag ja tatsächlich die zehn Wochen Lieferfrist und die wären mit der o. g. KW ja schon um drei oder vier Wochen überschritten.

Also: JUHU - wir haben einen Stelltermin(zeitraum)!!! :-D 

Montag, 4. April 2016

Bodenplatte

Die Bodenplatte ist fertig!
Seit dem vergangenen Samstag!
Wir sind happy! :-D :-D

Aber ein kleines bisschen Angst haben wir auch. ;-)
Normalerweise sehen Bodenplatten ja immer viiiieel zu klein aus und man fragt sich, wie da jemals ein Haus drauf passen soll.
Tja, unsere sieht irgendwie … riesig aus.  :-O
Obwohl, wenn man drauf steht und sich vorstellt, wo die einzelnen Räume sind, dann sieht es doch wieder wahnsinnig klein aus.
Vielleicht ist also doch alles normal. ;-)

Insgesamt hat es jetzt knapp eine halbe Woche gedauert, bis alles fertig war.
Vergangenen Mittwoch hatte unser Tiefbauer angefangen, die ausgehobenen Gräben für die Frostschürze mit Beton aufzufüllen und vorher natürlich noch entsprechend die Leerrohre anzuschließen.



Donnerstag bin ich dann nach der Arbeit eben allein bei der Baustelle vorbei da es Patrick in der Zwischenzeit endgültig umgehauen hat (Mandelentzündung).
Da war gerade Feierabendstimmung ausgebrochen, das Tagesziel war erreicht: Anbringen der Schalung und Positionierung der Stahlmatten.


Sebastian (unser Tiefbauer/Bodenplattenmacher) teilte mir noch mit, dass der Beton für die Platte für Freitag nachmittag um halb drei bestellt wäre.
Also haben wir uns den Abend vorgenommen, dass wir auf jeden Fall am Freitag zusammen zur Baustelle fahren. Das ist immerhin doch ein kleiner großer Moment, wenn das Fundament für das zukünftige Eigenheim gegossen wird - da hält einen auch die Mandelentzündung nicht ab. ;-)

Gesagt, getan! Wir fuhren also Freitag nachmittag nach der Arbeit zur Baustelle (viertel nach drei) und es war schon alles vorbei. :-O
Die Bodenplatte war gegossen und es herrschte erneut Feierabendstimmung.
Somit haben wir noch fünf Minuten auf den nassen Beton gestarrt und sind anschließend wieder nach Hause gefahren.


Samstag nachmittag konnten wir dann tatsächlich den ersten Spaziergang in unserem Haus machen. :-D
Was ein geiles Gefühl!!


Da auch zum dritten Mal wieder Feierabendstimmung herrschte, haben wir noch die Aufräumarbeiten abgewartet und sind dann wieder nach Hause.

Die nächste Etappe beim Projekt "Hausbau" ist also geschafft!
Zumindest fast - die Abnahme fehlt ja noch!
Aber letzten Freitag rief morgens auch der Bauleiter von Massa bei Patrick an und erkundigte sich nach dem aktuellen Stand.
Patrick teilte ihm mit, dass nachmittags die Bodenplatte gegossen werden sollte und so machten wir direkt einen Termin für den kommenden Mittwoch zur Abnahme.
Hoffentlich geht da dann auch alles glatt!

Und da ja nicht alles 100% rund laufen kann, erwartete uns letzten Samstag dann doch noch eine "kleine böse Überraschung".
Anscheinend befindet sich irgendwo in dem Hügel, an dessen Fuß wir bauen, eine Quelle.
Nach dem vielen Regen in den letzten Tag hat die dann leider auch alles gegeben und wir waren kurz am überlegen, ob wir nicht besser umplanen und uns ein Hausboot kaufen sollen.




Mit einer guten Drainage sollte das Wasser-Problem aber schnell zu lösen sein.
Momentan sind wir am überlegen und recherchieren, ob wir das selbst in die Hand nehmen oder ob wir da nochmal auf die gute Arbeit der Fa. Scholko zurückkommen und einfach mal anfragen, was uns die Drainage so kosten würde, wenn wir sie machen lassen.

Morgen hat Patrick Geburtstag. Groß feiern ist eh nicht - erstens liegt er immer noch flach und zweitens fehlt einem dazu im Moment auch irgendwie die Motivation.
Man hat so viel, was einem durch den Kopf geht bzw. worum man sich kümmern muss - da bleibt sowas irgendwie auf der Strecke.
Nächstes Jahr sieht dann alles wieder anders aus. ;-)

Am Mittwoch ist dann die Abnahme der Bodenplatte und danach sollten wir ja langsam aber sicher mal Info zu einem Stelltermin bekommen.
Wir hoffen jetzt nur echt, dass es da nicht zu den befürchteten Horror-Problemen kommt und vor allem, dass es nun auch schnell geht und wir den Termin zeitnah genannt bekommen!

Donnerstag, 31. März 2016

Ein Schnurgerüst im Osternest

Vergangenen Samstag haben wir das schöne Wetter genutzt um die Pfosten und Winkel für das Schnurgerüst aufzustellen.

Die Holzpfosten und die Latten haben wir im Baumarkt besorgt und Patrick hat sie dann zusammen mit seinem Vater auf einer Seite angespitzt, damit sie besser in den Boden gehauen werden können.

Man hätte meinen können, wir hätten umgeschult und wären unter die Vampirjäger gegangen. :-D


Das Aufstellen an sich war dann teils recht einfach und teils grauenhaft ätzend bis hin zu unmöglich.
Die linke Seite vom Grundstück war relativ schnell abgehandelt, hier gingen die Pfosten ohne größere Probleme in den Boden rein.

Rechts sah die Sache leider ganz anders aus.
Bei den vorderen Pfosten befanden sich ca. 1.000.000 Bruchsteine unter der Erde, wodurch Patrick natürlich keine Chance hatte. Hier kam also erstmal die Spitzhacke zum Einsatz, mit deren Hilfe Patrick es dann nach einiger Zeit geschafft hat, ein passendes Loch für Pfosten 1 zu graben.
Die Pfosten 2 und 3 gingen zwar auch nur mit etwas mehr Kraftaufwand in die Erde rein aber immerhin ohne größere Katastrophen.

Die hinteren Pfosten konnten wir leider gar nicht setzen denn der Tiefbauer hatte Donnerstag Abend noch eine Ladung Schotter gebracht und den Haufen genau an der Stelle abgeladen, wo der Winkel hätte hin gemusst. Somit waren uns in dem Moment die Hände gebunden und wir haben uns dazu entschieden, dass wir das dann direkt Dienstag Morgen nachholen, bevor gegen Mittag die Vermesserin kommt um die Schnur zu spannen.

Spaßeshalber sind wir dann vorgestern Abend nochmal am Grundstück vorbeigefahren und haben gesehen, dass der Tiefbauer den restlichen Schotter noch Samstag, nachdem wir da waren, verteilt und befestigt hat.


Da Patrick diese Woche glücklicherweise noch Urlaub hat, konnte er gestern Morgen direkt zum Grundstück fahren und den letzten Winkel für das Schnurgerüst aufstellen.
Das war auch Maßarbeit denn noch während er damit zugange war, kam bereits der Vermesser.
Es passte also alles wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge.


Nachdem der Vermesser also seine Messungen beendet, seine Schnur gespannt und die Heimreise wieder angetreten hat, konnte unser Tiefbauer loslegen mit dem Ausheben der Gräben für die Rohre.


Im nächsten Schritt wird dann die Frostschürze gemacht und zum Wochenende soll, wenn jetzt alles reibungslos weitergeht, die Bodenplatte fertig sein! :-)

Sonntag, 24. Januar 2016

Von Zeichen und Wundern - die Bodenplattenstatik ist tatsächlich da!

Es geschehen tatsächlich noch Zeichen und Wunder!
Nachdem wir letzte Woche unsere Verkäuferin eingeschaltet hatten bzgl. der Statik-Problematik haben wir ja die Info bekommen, dass wir eigentlich bis vergangenen Montag eine Antwort auf die offenen Fragen erhalten sollten.
Natürlich passierte nichts…
Also habe ich Montag mittag direkt wieder unserer Verkäuferin geschrieben und ihr mitgeteilt, dass wir immer noch keine Lösung hätten.
Sie hat dies dann erneut weitergeleitet und Dienstag mittag kam dann endlich (ENDLICH) die erlösende Info - und das direkt in doppelter Ausführung! :-D
Unser Sachbearbeiter von Massa rief Patrick an um ihm mitzuteilen, dass die Fragen nun beantwortet wären und gleichzeitig erhielt Patrick eine Email unseres Bodenplattenstatikers, dass ihn jemand von Massa angerufen hätte (es geht also doch!) und die Fragen nun geklärt wären.
Juhu!!!!

Zur Feier des Tages sind wir den Abend dann schön zum Griechen essen gegangen.
Das haben wir uns nach den aufregenden letzten Wochen verdient. ;-D

Unser Bodenplattenstatiker meinte dann nur noch, dass er uns in den nächsten Tagen die Statikberechnung und den Bewehrungsplan zukommen lassen würde, was dann auch zwei Tage später der Fall war!
Die Unterlagen haben wir direkt an unsere Tiefbauer/Bodenplattenmenschen weitergeleitet und um ein aktualisiertes Angebot gebeten.
Jetzt sind wir mal gespannt, was dabei rauskommt. Anscheinend werden die Erdarbeiten/die Bodenplatte jetzt doch teurer als in den ersten Angeboten gedacht, allein schon weil wir eine deutlich tiefere Frostschürze von 1,05 m benötigen.
Außerdem haben wir direkt mal noch das Ausschachten der Terrassenfläche mit angefragt.
Ich hoffe, wir kippen nicht hinten über wenn die aktualisierten Angebote kommen! :-O 

Da Bauunternehmen 1 jetzt auch noch den Wärmeschutznachweis fordert, haben wir zwischenzeitlich mal bei unserem Architekten nachgefragt und dort immerhin erfahren, dass wir besagten Wärmeschutznachweis von Massa erhalten, die komplette Hausstatik von Massa ans Architektenbüro geschickt wird und wir dann diese Unterlagen zusammen mit der Statik für die Bodenplatte und der Baubeginnanzeige vor Baubeginn beim Bauamt einreichen müssen.

Den Wärmeschutznachweis haben wir Freitag noch bei Massa angefordert – wir hoffen sehr, dass das jetzt nicht wieder zu so einem kleinen Endlos-Drama ausartet…

Abgesehen von dieser Thematik, fehlt jetzt nur noch die Baugenehmigung………
Ich hoffe stark, dass da nichts schief gelaufen ist bei unserem Nachsendeauftrag bei der Post – immerhin sind wir jetzt in der neunten Woche Wartezeit (außer, man zieht die zwei Wochen um Weihnachten rum ab, dann wäre es jetzt die siebte Woche). Ich glaube, sonst flipp ich aus! :-O

Freitag, 15. Januar 2016

Hiobsbotschaften

Nach wie vor befinden wir uns in der Schlacht mit Massa bzgl. der Statik für die Bodenplatte.
Wir können einfach nicht verstehen, wo das Problem ist, uns die angefragten Daten zu übermitteln???
Ich habe langsam das Gefühl, nach dem Grundstücks- und Finanzierungsdrama von vor ca. einem Dreivierteljahr entwickelt sich das hier jetzt zum nächsten Negativ-Meilenstein…
Diese Woche haben wir wahrhaftig fast täglich damit verbracht, hinter besagter Statik her zu telefonieren oder zu schreiben und bis heute haben wir keine Antwort auf die gestellten Fragen erhalten.
Selbst der von uns beauftragte Statiker für die Bodenplatte hat mittlerweile entnervt aufgegeben (Hiobsbotschaft Nr. 1) mit der Aussage, sowas hätte er noch nie vorher erlebt. Er will uns jetzt eine Berechnung "auf Nummer sicher" erstellen und den Vorgang endlich abschließen.
Wie peinlich.
Und bescheiden (ich Sinne von beschissen) obendrein - denn eine "Nummer sicher"-Berechnung bedeutet für uns auch Mehrkosten (da ja mehr Stahl für die Bewährung der Bodenplatte benötigt wird).

Patrick hat es Gott sei Dank geschafft, den Bodenplattenstatiker wenigstens noch auf nächste Woche Mittwoch zu vertrösten denn wir haben jetzt noch Plan B ins Leben gerufen und hoffen, dass dieser uns weiter bringt - auch wenn Hiobsbotschaft Nr. 2 unmittelbar damit zusammenhängt.

Da wir einfach keine brauchbaren Antworten erhalten haben, weder von unserem Architekten noch von Massa direkt, haben wir uns aus lauter Verzweifelung an unsere Verkäuferin von damals gewandt. Sie vesprach auch, uns zu helfen.
So weit, so gut.
Ich versuchte dann am darauffolgenden Tag eine Email zu schicken mit der detaillierten Vorgeschichte zum Statik-Drama die mir aber lediglich eine automatische Antwort "Empfänger nicht bekannt" bescherte.
Leicht panisch habe ich unsere Verkäuferin dann nochmal per Telefon kontaktiert und siehe da: sie arbeitet gar nicht mehr für Massa. :-O
Das war erstmal ein kleiner Schock denn bisher hat sie uns immer geholfen, wenn wir mal aus irgendwelchen Gründen nicht weitergekommen sind.
Abends haben wir dann noch telefoniert. Glücklicherweise stellte sich dann in dem Telefonat heraus, dass sie sich in keinster Weise im Streit von Massa getrennt hat und es wohl auch vertraglich so geregelt ist, dass sie die von ihrer Seite angearbeiteten Projekte auch noch zuende betreut - somit also auch unser Bauvorhaben.
Da ist uns dann doch erstmal ein kleiner Stein vom Herzen gefallen.
Sie versprach auch, sich auf jeden Fall um diese Angelegenheit zu kümmern denn eigentlich sollte es, lt. ihrer Aussage, eben kein Problem sein, die Daten einfach rauszugeben.

Heute morgen erhielt ich immerhin schon die Info, dass die Sache laufen müsste und wir bis Montag eine Antwort erhalten sollten.
Hoffen wir das Beste!

Montag, 11. Januar 2016

Auftakt zu einem aufregenden Jahr!

Bevor wir zum Thema "Aufregen" kommen, wünschen wir euch für das neue Jahr 2016 alles Gute und vor allem viel Gesundheit! Den aktuellen Bauherren und den Zukünftigen viel Erfolg und dass ihr nie den Spaß am Projekt verliert - trotz eventueller Tiefschläge, die da manches Mal kommen können! :-)

Im Übrigen ist "aufregend" da direkt das richtige Stichwort.
Aufregen tun wir uns nämlich derzeit bzw. immer noch. Seit Mitte Dezember mittlerweile.
Nach wie vor gibt es keine Neuigkeiten von unserer Statik für die Bodenplatte.
Wir wurden ja bereits vor Weihnachten mehrmals vertröstet, dann kam der Weihnachtsurlaub und auch heuer gibt es noch keine News.
Obwohl, das stimmt so nicht ganz. Augenscheinlich hat sich unser Architektenbüro selbstständig bei unserem Statiker für die Bodenplatte gemeldet und ihm irgendwelche Antworten gegeben.
Leider Antworten auf Fragen, die er nicht stellte.
Er verwies dann nochmals auf seine schriftliche Anfrage von Mitte Dezember.
Gleichzeitig haben wir auch Massa direkt nochmal kontaktiert. Es kam allerdings lediglich die Antwort, dass die Fragen nochmals mit Bitte um Rückmeldung an die entsprechende Abteilung weitergeleitet wurden.
Ernstzunehmende Antworten: Fehlanzeige!

Langsam beginne ich mich zu fragen, ob in Simmern vielleicht noch Winterschlaf herrscht?
Oder ist die interne Statikabteilung etwa lediglich mit einer einsamen Gestalt besetzt, die sich um 3.500 Häuser kümmern muss?
Auf jeden Fall müssen sich irgendwo tragische Szenen abspielen…
In meinem Kopf auf jeden Fall. :-O

Unsere Tiefbauer bzw. Bauunternehmen für die Bodenplatte scharren auch schon ungeduldig mit den Füßen. Die glauben bestimmt langsam, wir wollen sie verarschen. :-(

Auch von der Bauantrags-Front gibt es noch nichts Neues. Aber da haben wir zum jetzigen Zeitpunkt, ehrlich gesagt, auch noch nicht mit gerechnet.
Trotzdem hoffen wir, dass sich bald was tut!
Obwohl - ohne Statik keine Bodenplatte. Ohne Bodenplatte kein Haus.
Also was soll der Stress?!?   *Ironie aus*

Einzigst unser Auszug aus der Wohnung ist mittlerweile erledigt!
Den haben wir nämlich vergangenes Wochenende über die Bühne gebracht.
Zusammen mit unseren fleißigen Helfern haben wir die Wohnung innerhalb von 7 Stunden leer geräumt. Auch hier nochmal ein ganz fettes DANKESCHÖN an euch alle - ohne Hilfe wären wir vermutlich jetzt noch am Schleppen! ;-D

Impressionen vom Umzug:


















Gestern haben wir dann noch die leere Wohnung geputzt und im Anschluss die Schlüsselübergabe mit den neuen Eigentümern durchgezogen.
Jetzt ist es rum, das Kapitel "Eigentumswohnung" ist geschlossen.
Auch wenn wir froh sind, dort raus zu sein (in der letzten Zeit haben einige unserer Nachbarn mit ihrer Spießigkeit nochmal alles gegeben und uns gezeigt, wie froh wir sein können, bald unser eigenes Haus zu haben), ist es irgendwie ein komisches Gefühl so keinen "privaten Rückzugsort" mehr zu haben. Kein "eigenes" Heim.
Klar, wir haben absolut unseren Freiraum wo wir jetzt wohnen und es ist auch nur für eine absehbare Zeit - dennoch sind wir froh, wenn wir demnächst wieder "unseres" haben.

Also los Massa, rückt endlich die Statik raus damit es weitergehen kann! ;-)

Montag, 21. Dezember 2015

Weihnachtspause

In den letzten zwei Wochen ist nicht viel, eher gar nichts passiert…
Wir haben das Gefühl, dass alle bereits in den Weihnachtsurlaub entschwunden sind.

Irgendwie hängt es momentan einfach an der Statik für die Bodenplatte und hier muss ich sagen, dass wir das erste Mal echt unzufrieden sind.
Wir haben ja bereits vor einiger Zeit einen Statiker beauftragt, der uns die Statik für die Bodenplatte erstellen soll.
Nun rennt aber besagter Statiker bereits mehrere Wochen vergeblich hinter einem vernünftigen Lastenplan seitens Massa her. Der, den wir ursprünglich von unserem Architekten bekommen haben, ist eigentlich ein Witz. Hier hat jemand lediglich die Lasten pro Hauswand handschriftlich in den Plan vom EG geschrieben was im Endeffekt natürlich nur wieder neue Fragen aus Sicht des von uns beauftragten Statikers aufwirft.
Die entsprechenden Antworten aber, die lassen auf sich warten…

Von unserem Architekten hört man leider nur "Können wir nichts zu sagen" und bei Massa wurden wir zwar freundlich behandelt aber Antworten gab es auch hier im direkten Gespräch nicht. Uns wurde lediglich zugesagt, dass die Fragen an die Statik-Abteilung weitergeleitet werden.

Nachdem wir also Anfang der letzten Woche zweimal nachgefragt hatten, hieß es, wir hätten die Antworten bis spätestens Ende der letzten Woche.
Heute haben wir dann nochmal nachgefragt weil immer noch nichts da ist und es hieß nur, dass die Statik-Abteilung nun im Urlaub und erst ab dem 4. Januar wieder zurück ist.

Prima. Also passiert jetzt erstmal zwei Wochen gar nichts…….. :-(
Abgesehen davon sind nämlich auch die Tiefbauer bereits alle im Weihnachtsurlaub wodurch wir also so oder so nichts Neues hätten erreichen können.

Weihnachtsurlaub ist natürlich jedem gegönnt – keine Frage! Trotzdem nervt es uns,
dass das nicht noch letzte Woche erledigt wurde - vor allem weil die Beantwortung der Fragen lt. unserem Bodenplatten-Statiker eine Sache von zwei Minuten sei.

Aber gut, ändern können wir es jetzt sowieso nicht. Also lassen wir es jetzt halt erstmal zwei Wochen ruhen. Ich hoffe nur, dass es dann wenigstens im neuen Jahr zügig weitergeht.

Das einzig "Gute" an der Sache ist, dass wir so zumindest genügend Zeit haben, unseren Umzug über die Bühne zu bringen. In den letzten 1,5 Monaten haben wir schon viele Kisten gepackt und zu unserer Übergangslösung gebracht. Auch einige wenige Möbel sind die Reise schon angetreten - die Wohnung wird immer leerer.
Der endgültige Umzug aber ist erst für die erste Januar-Woche geplant. Unseren Urlaub wollen wir dann doch noch in Ruhe zuhause genießen. ;-)

Was wir allerdings in der Zwischenzeit trotzdem schon geschafft haben ist, die Abtretungserklärung für Massa bei unserer Bank einzureichen. Wenigstens das ist also schonmal ans Laufen gebracht worden.
Und auch der Antrag für den Hausanschluss durch die Telekom ist in der Post.
Diesen sollte man tatsächlich frühzeitig beantragen weil der pinke Verein wahrhaftig eine Vorlaufzeit von 15 Wochen veranschlagt! :-O

Ach ja! Es gab doch noch Post! Und zwar von der Gemeinde. Ein Wust an Unterlagen bzgl. der Entwässerung. Wir haben den Antrag erhalten, den wir ausfüllen und abgeben müssen und dann war da noch ein Hinweis, dass etwas so, wie es auf den Zeichnungen eingezeichnet war, nicht möglich sei.
Was das allerdings genau heißt, das müssen wir erstmal noch rausfinden.
Wir haben uns vorgenommen, direkt im neuen Jahr mal bei den Gemeindewerken vorbei zu schauen und dort zu fragen. Die werden uns ja sicherlich helfen können. :-)

Fazit ist also im Moment, dass wir derzeit nichts weiter tun können als abzuwarten und Weihnachten im Kreise von Familie und Freunden zu genießen – dieses Jahr zwischen Tür und Angel und nächstes Jahr dann (hoffentlich) im eigenen Haus.
Aber genau das (Weihnachten genießen) haben wir nun auch vor! :-)

Euch wünschen wir von Herzen eine besinnliche Weihnachtszeit und alles Gute für das neue Jahr 2016! 

Samstag, 12. Dezember 2015

Von Tiefbauern und Statikern - in einer Nebenrolle: "Das Bauamt"

Da wir in der ganzen letzten Zeit ja auch nicht untätig rumgesessen haben, gings nach der Bemusterung auf direktem Wege zur zukünftigen Baustelle.
Dort nämlich hatten wir ein Date mit Tiefbauer Nr. 1 (von 4).
Er wollte sich gern zur Angebotsübergabe mit uns dort treffen, damit man vor Ort noch diverse Sachen besprechen könnte.
Guter Plan, unserer Meinung nach. So konnte man auch direkt das Angebot Position für Position durchgehen und bei auftretenden Fragen diese direkt klären. :-)

Das Angebot (über Erdarbeiten und Bodenplatte) selbst passte ganz gut zu unserer Kalkulation vorab. Ich hatte eigentlich mit Schlimmerem gerechnet. Es ist zwar immer noch eine stolze Summe aber in Anbetracht dessen, dass wir ursprünglich mit demselben Betrag für NUR die Erdarbeiten gerechnet haben und jetzt Bodenplatte UND Erdarbeiten enthalten sind, kommen wir doch ganz gut weg. ;-)

Im Anschluss an das ca. halbstündige Gespräch mit Tiefbauer Nr. 1 haben wir dann auch direkt unsere neuen Nachbarn kennengelernt, also *richtig* kennengelernt, nicht nur vom Sehen und Hallo sagen. Scheinen auf jeden Fall ganz nett zu sein. :-)

Gestern hatten wir dann einen Termin vor Ort mit Tiefbauer Nr. 2 und dazugehörigem Bauunternehmen, welches sich um die Bodenplatte kümmern würde.
Im Endeffekt lief der Termin genauso ab wie mit Tiefbauer Nr. 1. Wir haben das Angebot Position für Position durchgesprochen und offene Fragen geklärt.
Preistechnisch liegen wir in der Gesamtsumme ca. bei demselben Betrag wie in Angebot Nr. 1 - allerdings ist hier die Bodenplatte günstiger, dafür aber die Erdarbeiten doch deutlich teurer.
Jetzt müssen wir die einzelnen Positionen der unterschiedlichen Angebote eben genau vergleichen. Von den Tiefbauern Nr. 3 und 4 haben wir bis heute leider nichts mehr gehört.
Ich denke, da werden wir nächste Woche nochmal nachhören - aber ob das so kurz vor Weihnachten von Erfolg gekrönt ist, wir werden sehen…

Was man auf jeden Fall bedenken sollte falls man sich gegen das Technikpaket von Massa entscheidet, man muss sich in diesem Fall ja selbst um die Bodenplatte kümmern. Soweit sogut - was aber leider in diesem Zuge ein wenig untergeht ist die Information, dass dazu auch die Statik der Bodenplatte gehört.
Bedeutet also, man muss einen Bauingenieur finden, der einem die Statik erstellt. Und auch hier sollte man sich unbedingt mehrere Angebote reinholen! Die Preise liegen teilweise derart weit auseinander, unfassbar! Unser "günstigstes" Angebot lag bei 350 Euro, das "teuerste" bei 900 Euro. Ebenso sollte man versuchen, definitiv einen Festpreis auszuhandeln denn sonst kommen hinterher schnell weitere Positionen zusammen, die vorher nie besprochen worden sind - und die Stundenlöhne von Bauingenieuren sind … nicht mit meinem zu vergleichen. ;-)
Auch ist es natürlich von Vorteil, vorher die Angebote genau zu vergleichen und was für Punkte im Preis enthalten sind.
So haben wir uns schlussendlich für ein Angebot entschieden, dass bei ca. 550 Euro inkl. Steuer liegt und alle benötigten Positionen beinhaltet.

Der von uns beauftragte Statiker scheint motiviert zu sein und kümmert sich schnell um die Sachen. Leider spielt diesmal unser Architekt, der bisher immer sehr zügig reagiert hat, nicht richtig mit und Antworten dauern mal fast eine Woche.
Wir hoffen sehr, dass wir die Statik noch vor Weihnachten bekommen denn sonst bleibt alles erstmal zwei Wochen liegen. Die Tiefbauer haben nämlich schon ihren Weihnachtsurlaub ab dem 21.12. angekündigt…

In einer Nebenrolle tauchte letzte Woche auch das Bauamt auf.
Haben wir den Bauantrag doch vor drei Wochen eingereicht, hatten wir letzte Woche eine erste Reaktion im Briefkasten.
Die Bestätigung, dass der Antrag bearbeitet würde und gleichzeitig die Mitteilung, dass noch ein Dokument fehlen würde. Und zwar der Lageplan vom Grundstück im Maßstab 1:5000 mit der Bitte, dieses so schnell wie möglich nachzureichen.

Am selben Abend rief uns dann direkt unser Architekt an, der das Schreiben als Durchschlag erhalten hatte, und erklärte uns, dass wir die Zeichnung über unsere Vermesserin bekommen würden.
Nach einem kurzen Anruf am nächsten Tag hatten wir die Zeichnung mittags auch schon im Email-Postfach, konnten sie ausdrucken und dann ans Bauamt zurück schicken.
Seitdem herrscht Totenstille - ich hoffe, das nächste Schreiben, was wir vom Bauamt erhalten, ist die Baugenehmigung. ;-)

Der nächste Punkt auf unserer To Do Liste heißt "Hausanschlüsse" und "Abtretungserklärung Massa" - wir haben ja jetzt unseren endgültigen Hauspreis vorliegen. Wochenendbeschäftigung also… ;-D