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Samstag, 21. Januar 2017

Estrich trocknen ist laaaaangweilig……………

Auch wenn der Januar schon fast rum ist: Wir wünschen euch noch ein gutes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2017!  :-)

Für uns beginnt das Jahr irgendwie … langweilig.  :-O
Seit 2 Wochen läuft nun das Trocknungsprogramm unserer Heizung und trocknet den Estrich quälend langsam.
Aber wir wollen uns ja nicht beschweren, immerhin trocknet die Heizung den Estrich auch!  :-)
Im Haus ist es mittlerweile warm, sehr warm. Arbeiten kann man nur noch in Sommerklammotten aber selbst das ist unangenehm.
Interessanterweise (glücklicherweise) haben wir (noch) kaum Feuchtigkeit in der Bude. So kommt wenigstens kein subtropisches Gefühl auf, es ist einfach nur warm. Puh.

Jetzt könnte man meinen, warum arbeiten die dann überhaupt wenn es so warm ist?!
Tjaaa, das hat einen ganz einfachen Grund!
Vergangenen Freitag klingelte das Telefon und unser Küchenlieferant rief an um uns die frohe Botschaft mitzuteilen, dass unsere Küche nicht wie geplant Ende März kommt sondern bereits Mitte Februar.  :-O
Noch haben wir die Hoffnung, dass das zeitlich hinhaut und wir die Küche bis dahin fertig bekommen, ansonsten müssen wir wohl oder übel den Termin von uns aus nach hinten verschieben…
Irgendwie haben wir beim Bauen einen kleinen Run: Haus kam früher als geplant, Estrich kam früher, Küche kommt früher - nur der Heizungsbauer hinkt ein wenig hinterher!  ;-)

Auf jeden Fall zwingt uns die verfrühte Küche nun doch zum Spachteln.
Ja, spachteln………
Das Angebot, das wir uns diesbzgl. eingeholt haben, war dann doch etwas (ziemlich) hoch und da haben wir uns entschieden, uns doch selbst damit rumzuplagen und den erwirtschafteten Gewinn anderweitig zu verprassen.  ;-D
Also heißt es nun Schrauben, Löcher, Ritzen, Macken, Stöße, tote Fliegen und Bruchstellen schön ordentlich zukleistern!
Keine ganz so geile Aufgabe aber es geht erstaunlicherweise schneller und einfacher als gedacht.
Immerhin!
Da wir auch keine große Feuchtigkeit durch das Estrichtrocknen im Haus haben, sollte es wohl auch kein Problem geben dahingehend, dass uns das Zeug hinterher wieder aus der Wand flutscht.

Außer mit dem Spachteln beschäftigen wir uns ansonsten mit der Innengestaltung des Hauses.
Damals bei der Bemusterung in Hückelhoven hatten wir ja schon einen Teil der Fliesen gekauft.
Dunkle Bodenfliesen für Flur, HAR, Gäste- und Hauptbad sowie helle Wandfliesen im selben Design für beide Bäder.
Ursprünglich hatten wir vor, auch im Rest des UG Fliesen zu verlegen, konnten uns nur bis dahin nicht entscheiden, wie diese aussehen sollten.
Nachdem wir hin und her überlegt haben, fiel die Entscheidung plötzlich auf Vinylboden.
Der soll ja so strapazierfähig sein und pflegeleicht und überhaupt.
Wir waren total überzeugt - bis wir uns dann in den letzten Wochen intensiver damit beschäftigt hatten. Plötzlich kamen immer mehr negative Erfahrungen zu Tage und irgendwie stimmte das Bauchgefühl auch nicht mehr so richtig.
Wir haben uns dann bzgl. Vinylboden auch noch beraten lassen und dabei wurde dann nochmal das Thema "Fliesen" in den Raum geworfen.Jetzt sind wir uns also wieder unschlüssig und tendieren mittlerweile tatsächlich wieder ein bisschen mehr in Richtung unserer ursprünglichen Planung mit Fliesen - zumindest für das UG. Für oben ist Vinyl nach wie vor ziemlich aktuell.
Preislich jedenfalls gibt sich das ganze nicht viel, wenn man nicht sogar mit Fliesen teilweise günstiger wegkommt. Noch ein großer Pluspunkt für die Fliesen: es gibt keinen "Höhenunterschied" zwischen Flur und der anderen Räume.

Aber wie wir uns schlussendlich auch entscheiden, wir sollten es bald tun - immerhin muss die Küche vor Mitte Februar fertig sein (sofern die Estrichtrocknung mitspielt)!  :-O
Deswegen sind wir auch kurzerhand auf eine weitere Rundreise durch Fliesengeschäfte gegangen und haben uns zumindest mal diese drei Muster mitgenommen, um sie zuhause in unserem Licht anzugucken.




Was auf jeden Fall schonmal fest steht: die Wandgestaltung meines Lesezimmers!  :-D
Ich habe es tatsächlich geschafft, pinke Tapete zu finden!!!


Damit wird dann eine Wand gehighlighted, der Rest des Zimmers wird vermutlich weiß. Ein Mädchentraum eben.  ;-)


Oh, und Möbel haben wir auch schon gekauft!  :-)
Einen Esstisch, die passenden Stühle dazu und einen Ohrensessel für mich (und mein Lesezimmer).


Wenn wir mal nicht gerade einkaufen sind und/oder alles zum 100sten Mal umplanen, dann beschäftigt sich Patrick mit der Verkabelung im Schaltschrank.
Da geht es auch mit großen Schritten auf zur letzten Runde - eigenen Strom haben wir jetzt jedenfalls schonmal (und auch die erste Abschlagsrechnung :-o ).



Auch wenn noch einiges zu tun ist, langsam wird das Ende doch greifbar. Wir fiebern schon sehr dem Tag des Umzuges entgegen und wollen jetzt echt nochmal reinhauen, damit das auch bis Anfang April hinhaut.  :-)


NACHTRAG:  Um mich mal vom Anfang dieses Beitrages selbst zu zitieren: „… trocknet den Estrich quälend langsam.“  -  jo, jetzt wissen wir auch warum!
Die Steuerung der Heizung hatte irgendeine Macke. Normalerweise hätte sich das Programm jeden Tag um 5 Grad höher stellen müssen was aber irgendwie nicht passiert ist. Nachdem wir die Sache mal genauer beobachtet haben, konnten wir feststellen, dass die Zeitrechnung irgendwie so gar nicht stimmte. 24 Stunden im „normalen Leben“ dauerten bei der Steuerung mehrere Tage weswegen auch die Temperatur nicht hoch ging.
Unser Heizungsbauer hat dann die Steuerung ausgetauscht, jetzt scheint es normal zu laufen. Was man auch direkt merkt – wenn wir vorher schon gedacht haben, es wäre warm, dann werden wir gerade eines Besseren belehrt.  ;-)
Nachteil: die 15 Tage Estrich-Trocknung starten jetzt von vorn – nicht gut! Dadurch bleibt uns noch weniger Zeit, die Küche fertig zu bekommen. Vielleicht können wir aber ein bisschen verkürzen da die Heizung ja immerhin zwei Wochen schon auf 30°Grad geheizt hat, also eine „Grundtrocknung“ immerhin schon stattgefunden hat.

Mittwoch, 10. August 2016

Räume entstehen

Ich glaube, ein paar Beiträge zuvor habe ich bereits erwähnt, dass es absolut NICHTS bringt, zu planen denn man schmeißt eh spätestens einen Tag danach wieder alles über den Haufen.  :-D

So auch diesmal unseren Plan, erst die Decke fertig zu machen.
Einen Tag nachdem wir den Plan gefasst hatten, haben wir uns auch schon wieder umentschieden und überlegt, dass dieses Vorgehen doch eher suboptimal ist und wir lieber damit anfangen wollen, die Wände mit den Fermacell-Platten zu verkleiden um dann im Anschluss die Folie komplett zu verlegen.

Gesagt, getan!
Angefangen haben wir also im Wohn-/Esszimmer und uns von dort über die Speisekammer, Küche, Gäste WC, Flur und teilweise HAR in das OG vorgearbeitet wo wir dann die Außenwände des Badezimmers, des Gästezimmers und mein Lesezimmer beplankt haben.
Generell haben wir uns nun dazu entschieden, erst alle Außenwände fertig zu bekommen und anschließend dann mit den Innenwänden weiter zu machen.


Küche

Bad

Bad

Eingangsflur

Treppenhaus

Wir würden es eigentlich gern in den kommenden zwei Wochen schaffen, die Wände vollständig zu beplanken und mit der Folie zu überziehen damit wir endlich die nächste Abnahme hinter uns bringen können.
Womit wir dann wieder beim Thema "Pläne machen" wären…  ;-)

Schlussendlich jedenfalls können wir nicht sagen, welches Vorgehen nun das Richtige ist. Im Zweifelsfall immer das, wofür man sich selbst NICHT entschieden hat (fluchen wird man bestimmt so oder so aber zum Ziel kommt man bestimmt (irgendwie) auch immer).  ;-)


Während wir also fröhlich Wände beplankt haben, hat auch die Heizungs- und Sanitärfirma schon losgelegt.  :-)
Die ersten Abflussrohre wurden gelegt, der Außenwasserhahn installiert und auch die Durchführungen für die Belüftungsanlage wurden gemacht.

Abfluss Küche

Abfluss und Entlüftung Bad

Außenwasserhahn

Installation Außenwasserhahn innen

Öffnung für Belüftungsanlage

Um die Wasserleitungen passend verlegen zu können, wurde seitens der Firma nicht lang gefackelt und ein Stück Balken aus der Flurwand gesägt.  :-O
Egal, wie man dazu steht - ein bisschen stolz macht mich das, was man zu sehen bekam, trotzdem. So stolz, dass ich sogar das Ergebnis meiner Höllenmörtel-Aktion fotografisch festhalten musste:

Astreiner Höllenmörtel  :-)

Nicht eine Lücke oder Luftblase!  :-D  (Ist wahrscheinlich die einzige Stelle im ganzen Haus, wo alles super aussieht ;-D  )

Wasserleitungen

In der Küche wurde bereits der Anschluss für die Spüle / Spülmaschine installiert und im Gäste WC die Spülarmatur.

Wasseranschluss Küche

Spülarmatur Gäste WC

Außerdem haben wir auch noch unsere zwei Schaltschränke geliefert bekommen.
Der Kleinere ist für alle Multimediaanschlüsse (SAT, Netzwerk, Lautsprecher, etc.) und der Große ist für den Rest (Strom).

Schaltschrank 1 - Stromteil

Schaltschrank 2 - Multimediateil

Um die Teile sicher aufzuhängen, hat Patrick auf der Rückseite der Fermacellplatten im HAR noch Holzverstrebungen montiert, an denen später dann die Schaltschränke befestigt werden.
Zuvor allerdings wollen wir natürlich die Innenwand auch komplett fertig machen inkl. Rigips-Platte, Verspachteln und Anstreichen.

Verstrebungen zum Befestigen des Schaltschrankes

Die noch fehlenden Verkabelungen (Bewegungsmelder, Verkabelung im HAR und die Verlängerung des Kabels für das elektrische Dachfenster) sind mittlerweile auch gemacht und fehlen tut jetzt tatsächlich nur noch das Kabel für die Haustürklingel.
Die Schränke könnten also theoretisch langsam bestückt werden. :-)


Im Moment läuft es wieder und es passieren viele Dinge gleichzeitig und endlich kann man nochmal einen sichtbaren Fortschritt sehen. :-)
Wir hoffen, dass wir unser Programm durchziehen können und in zwei Wochen mit dem Gröbsten durch sind und wir dann einen Termin zur Abnahme der Dampfbremsfolie vereinbaren können.
Immerhin haben wir die nächsten beiden Tage Urlaub genommen um nochmal einiges schaffen zu können.


Und bis dahin tummeln wir uns noch ein wenig auf einem kleinen Nebenkriegsschauplatz - das Gerüst………. Mittlerweile begleitet es uns in der 9. Woche obwohl es bereits seit sieben Wochen nicht mehr benötigt wird.
Eigentlich warten wir täglich auf Meldung der Fa. Hepp oder darauf, dass einfach die netten Herren Gerüstbauer kommen und ihr Material endlich abholen.
Aber es tut sich nichts.
Letzten Freitag habe ich einfach mal unseren Massa-Kundenbetreuer angeschrieben und gefragt, ob wir vielleicht vergessen wurden mit der Bitte, das Abbauen des Gerüsts nochmals in Erinnerung zu rufen.
Hoffentlich tut sich da jetzt endlich mal was - es nervt nämlich massiv, ständig über die Stangen zu stolpern/klettern und gegen die Bretter zu rennen… :-(

Sonntag, 24. Juli 2016

Kabel, Kabel und noch mehr Kabel

Die vergangenen zwei Wochen standen zum größten Teil im Zeichen der Kabelverlegung und der Elektrik.

Ein Thema, das man zeitlich gesehen, super schnell unterschätzt – zumindest ging es mir so.
Anfänglich habe ich gedacht „Aaach, so ein paar Kabel verlegen – pillepalle! Ist doch schnell gemacht!“ – äääh, nee, ist es nicht…  :-O
Patrick hat so gut wie jeden Tag nach der Arbeit bis zum Einbruch der Dunkelheit (der mittlerweile leider schon wieder eher kommt, insbesondere im Inneren des Hauses) gearbeitet. Entweder hat sein Vater ihm geholfen oder ich.
Wenn man nun vergleicht, wie schnell ein von Massa beauftragter Subunternehmer wäre (ca. 2-4 Tage, je nach Haus), schneiden wir natürlich deutlich schlechter ab. Allerdings muss man auch bedenken, dass der Standardumfang von Massa vermutlich lang nicht so umfangreich ist, wie unser Umfang und auch dass der Subunternehmer mit einigen Mann mehr anrückt, die dann von morgens bis abends an der Sache arbeiten und nicht nur ein paar Stunden nach Feierabend und am Wochenende.

Auf jeden Fall sind wir nun nach den vergangenen zwei Wochen fast fertig. Lediglich die Kabel für die Bewegungsmelder auf der Vorderseite des Hauses, das Kabel für das Dachfenster im Treppenhaus und die Verkabelung des HAR fehlen noch.
Wir gehen davon aus, dass wir bis Mitte der kommenden Woche dann mit allem fertig sind.

Bisher haben wir nun also die folgenden Kabel verlegt:

Steckdosen
- Flur oben + unten
- Badezimmer
- Schlafzimmer
- Ankleide
- Lesezimmer
- Gästezimmer
- Wohn-/Esszimmer
- Küche
- Speisekammer
- Arbeitszimmer
- Gäste WC
- Dachboden
- Außensteckdose Terrasse
- Außensteckdose Stellplatz

Beleuchtung
- Flur oben + unten
- Treppenhaus (Wand + Stufen)
- Badezimmer
- Schlafzimmer
- Ankleide
- Lesezimmer
- Gästezimmer
- Wohn-/Esszimmer
- Küche
- Speisekammer
- Arbeitszimmer
- Gäste WC
- Dachboden
- Außenbeleuchtung Vorderseite Haus
- Außenbeleuchtung Terrasse

Netzwerkkabel
- Wohn-/Esszimmer
- Küche
- Arbeitszimmer
- Gästezimmer
- Lesezimmer
- Schlafzimmer
- Dachboden

Sat-Kabel
- Wohn-/Esszimmer
- Arbeitszimmer
- Gästezimmer
- Lesezimmer
- Schlafzimmer

Lautsprecherkabel
- Wohn-/Esszimmer
- Küche
- Arbeitszimmer
- Gästezimmer
- Lesezimmer
- Schlafzimmer
- Badezimmer

KNX-Verkabelung
EG komplett
OG komplett


Was nun noch fehlt ist, wie gesagt, die Kabel für die Bewegungsmelder auf der Vorderseite des Hauses, das Kabel für die Haustürklingel, Steckdosen + Beleuchtung im HAR und das Kabel für das elektrische Dachfenster im Treppenhaus (muss nur verlängert werden).


Alles in allem haben wir also bisher ca. 1.800 m Kabel verlegt.





Zusätzlich zu den Kabeln hat Patrick in der Zwischenzeit auch noch die LEDs für die Treppenstufenbeleuchtung eingebaut und angeschlossen.






Diese Beleuchtung gefällt uns extrem gut und wir freuen uns jetzt schon drauf, wenn das Treppenhaus dann mal komplett fertig ist und sind gespannt, wie dann das Gesamtbild mit den ebenfalls in der Zwischenzeit gekauften Wandlampen aussieht.  :-)


Unseren eigentlichen Plan, mit den Fermacellplatten für die Wände weiter zu machen, haben wir mittlerweile über den Haufen geworfen und uns dazu entschieden, erst die Decke im EG „fertig“ zu machen. Dies bedeutet, dass wir also zuerst die Stahlträger mit Fermacell verkleiden und anschließend die Dampfbremsfolie verlegen damit wir dann im Anschluss die Kabel unterhalb der Folie befestigen und an ihre endgültige Position in den Wandfächern legen können.
Danach können wir dann endlich die Wände mit den Platten dicht machen und die restliche Folie verlegen.

Zudem wollen wir Anfang der Woche auch nochmal Kontakt zu unserem Heizungsbauer aufnehmen um nun endgültig abzusprechen, wie es jetzt weitergeht und wo z. B. die Rohre für Heizung, Sanitär und Belüftung verlegt werden sollen.

Sonntag, 26. Juni 2016

Woche Eins ist rum

Freitag morgen 11 Uhr und ich sitze mit dem Laptop auf der Baustelle während Patrick Löcher in Wände und Böden bohrt um mit der Verlegung der Kabel anzufangen.
Draußen am Haus sind die Verputzer der Firma Hepp zu Gange und gegen Mittag sollte das Haus im endgültigen Putz erstrahlen.  :-)

Seit vorletztem Freitag, an dem wir das Ausbaumaterial geliefert bekommen haben, haben wir einiges geschafft. Wie bereits zuvor berichtet, haben wir die Dämmung der Außenwände im EG komplett erledigt sowie mittlerweile auch die Dämmung aller Außenwände im OG (bis auf die Giebelwände).
Außerdem haben wir auch schon angefangen mit der Dämmung der Decke im EG – der mit Abstand größte Sch*** überhaupt!  :-(
Abgesehen von dem Gekratze und Gejucke durch die Steinwolle nervt es einfach unheimlich, ständig die Leiter hoch zu rennen, ein Stück Dämmung zwischen die Deckenbalken zu schieben, wieder runter von der Leiter, diese umplatzieren und wieder rauf auf die Sprossen um das nächste Teilstück rein zu drücken.
Und das alles im Einmalanzug durch den auch kein bisschen Luft gelangt.




Ich muss gestehen: hierbei versuche ich echt, mich zu drücken.  :-O  Alles Andere habe ich ja bisher immer mitgemacht aber mit der Steinwolle werde ich einfach nicht warm (auch wenn sie eigentlich dafür gedacht ist). Diese Arbeit ist einfach nur schrecklich – schrecklicher als alles Schleppen und Höllenmörtel zusammen!

Apropos Höllenmörtel – diese Sache habe ich auch nach zwei Tagen abgeschlossen. Der Mörtel ist jetzt unter allen Wänden im EG. Lediglich ein paar später aufgetauchte Löcher wollen wir noch nachträglich stopfen, ansonsten ist das Thema glücklicherweise durch.

Einen weiteren großen Schritt haben wir gemacht indem wir die Fermacell-Platten einseitig in allen Räumen des EG angebracht haben. Nun erkennt man endlich Räume und kann sich noch viel besser vorstellen, wie es später mal fertig aussehen wird.





Nachdem die Fermacell-Platten alle angebracht waren, haben wir die Innenwanddämmung vorgenommen und sind damit im EG nun auch komplett fertig.




Dummerweise haben wir uns für die Dämmthematik natürlich die beiden heißesten Tage dieses bisherigen Sommers ausgesucht. Keine gute Idee. Man schwitzt eh schon und dann durch die Arbeit noch mehr, dazu dieser kratzige Mist von der Wolle – alles in allem einfach der Horror.
Ich bin nur froh, wenn das mit der Dämmung endlich durch ist!

Und aus diesem Grund hatten wir für letzten Freitag dann auch einen eher ruhigeren Tag eingeplant. Es hetzt uns ja nichts, wir haben eigentlich Zeit. Deswegen haben wir uns da auch spontan dazu entschlossen, mit der Verlegung der Kabel anzufangen. Das ist keine ganz so anstrengende Arbeit an diesem wieder heißen Tag mit über 30 Grad Celsius und man hat im Endeffekt wieder was geschafft.
Die restliche Dämmung heben wir uns für die jetzt kommende Woche auf, wenn es wieder kühler wird.
Dann werden wir auch mit den Fermacell-Platten im OG weitermachen.





Während wir uns um die Dämmung und die Platten gekümmert haben, hat sich mein Vater mit dem Thema „Dachboden“ beschäftigt und angefangen, die aus dem Sägewerk geholten Bretter als Fußboden im Dachboden zu verlegen.
Aber auch hier ruht für dieses Wochenende die Arbeit. Oben im OG ist es einfach viel zu heiß um großartig anstrengende Arbeiten zu verrichten.
Und wie gesagt, uns hetzt ja nichts – totarbeiten muss sich hier niemand!



Unsere Pläne für die nächste Woche sind mit der Deckendämmung im EG und OG weitermachen (am Besten, diese fertig zu bekommen), die Verlegung der Bretter im Dachboden weiter zu machen, die Fermacell-Platten im OG einseitig anzubringen und anschließend auch hier die Innenwanddämmung zu machen und ggf. mit der Kabelverlegung weiterzumachen.
Wenn alles so klappt, wie wir es uns vornehmen, sollten wir nächste Woche für übernächste Woche einen Termin mit dem Bauleiter machen können zur ersten Abnahme.
Danach können die Wände dann auch von der noch offenen Seite zugemacht werden und wir sind endlich diese ätzende Steinwolle los!  ;-)

Nächste Woche Donnerstag soll übrigens auch endlich unsere Haustür kommen. Zum Glück! Das wird langsam auch Zeit…
Unsere Treppe kommt dafür leider erst in KW 27 statt in der KW 25, wie ursprünglich angekündigt.
Müssen wir eben zwei Wochen länger warten…  :-(
Aber auch diese Zeit wird rumgehen!


Nachtrag: Der Putz ist dran und hat auch den Starkregen am selben Nachmittag und nächsten Morgen unbeschadet überlebt.



Samstag, 30. April 2016

Elektroplanung

Heute berichte ich mal über die Anfänge unserer Elektroplanung.
Wie ich ja bereits mehrfach erwähnt habe, kümmert sich Patrick (als Elektriker) mit Hilfe seines Vaters (auch Elektriker) allein um die Verdrahtung in unserem baldigen Zuhause.
Mittlerweile steht auch fest, dass die Haustechnik definitiv mit KNX realisiert werden soll.

Anfänglich hatten wir bzw. Patrick - für mich ist das ein Buch mit sieben Siegeln :-O - die Haustechnik mal mit Loxone geplant aber relativ schnell wurde dann doch auf KNX umgeschwenkt.

Genügend Zeit hatten wir ja bis jetzt, deswegen ist unser Plan über die letzten Monate langsam aber stetig gereift. Durch Recherche im Internet, Dokumentationen im TV oder auch Zeitschriften etc. haben wir teilweise immer neue Ideen bekommen und versucht, diese mit einzubeziehen.
Andere hingegen haben wir wieder verworfen oder finden einiges, was uns am Anfang wichtig war, heute total uninteressant.
Langes Warten ist nervig, ganz klar, aber in manchen Dingen kann es auch ganz nützlich sein.
Man hat ausreichend Zeit, sich darüber klar zu werden, was man *wirklich* will. :-)
Also hat sich Patrick vor einigen (vielen) Wochen die Grundrisse unseres Hauses geschnappt und dort mal angefangen, alles Wichtige und Unwichtige einzuzeichnen.
Sobald diese Pläne in der endgültigen Fassung sind, werde ich sie hier auch einstellen - vorher habe ich nur noch keine Freigabe von Patrick. ;-)

Jedenfalls hatten wir vergangenen Mittwoch ja den Termin beim Elektrofachmann.
Wie ich bereits vorher schon erwähnte, die Verkabelung und Programmierung etc. können wir selbst machen. Der Stromanschluss aber (auch Baustrom) muss von einem offiziellen Fachmann beantragt werden, ebenso die finale Abnahme muss von ihm durchgeführt werden.
Demnach haben wir also bei dem Termin den Auftragsumfang besprochen, der zurzeit die Beantragung des Baustroms, den Sicherungskasten inkl. Inhalt und die Endabnahme beinhaltet.
Allerdings haben wir natürlich die Option, den Umfang jederzeit zu erweitern, sprich z. B. Material zu bestellen.

Patrick hatte proforma seine Pläne zu dem Termin mitgenommen über die wir dann auch gemeinsam mal drüber geguckt haben. Zu unserer großen Freude gab es kaum was auszusetzen, lediglich ein paar Verbesserungshinweise haben wir bekommen.
Wir scheinen also auf einem guten Weg zu sein. :-)

Als wir dann abends zuhause waren, haben wir auch direkt Nägel mit Köpfen gemacht und noch schnell den Strom- und Gasanschluss online bei Westnetz beantragt.
Laut unserem Elektrofachmann lassen die sich nämlich ganz gern schonmal etwas Zeit und seit gestern wissen wir ja, dass unser Haus schneller als erwartet kommt. Die Zeit rennt, ich hoffe, wir kriegen das noch rechtzeitig hin!