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Mittwoch, 19. Oktober 2016

Glücksmomente mit Schornsteinfegern

Wir können festhalten: Das Schornsteinfeger Glück bringen trifft zumindest in unserem Fall zu.  :-)
Wie ich bereits in meinem letzten Beitrag erwähnte, hat unser Heizungsinstallateur im Laufe der letzten Woche den Heizkessel aufgestellt und die ganze dazugehörige Verrohrung vorgenommen.
Da wir mal so richtig einen auf Streber machen wollten, haben wir bereits vorab einen Termin mit unserem Bezirksschornsteinfeger vereinbart um von vorneherein zu klären, was wir bei der Installation des Kamins beachten müssen.
Zeitlich hat das alles ganz genau gepasst - der Herr Schornsteinfeger kam, als die Montage des Kamins gerade abgeschlossen und die Heizungsbauer noch vor Ort waren.
Somit konnte Patrick mit allen Beteiligten eine Ortsbegehung veranstalten und alle wichtigen Fragen direkt klären.
Aber auch ohne den Herrn Schornsteinfeger angegrabbelt zu haben, brachte er uns Glück - der befürchtete (weil sauteuer) Skoberne-Schacht ist in unserem Fall nicht nötig!
Einzig ein stoßfester Schutz muss vorhanden sein und eine Wartungsklappe zum Kaminrohr. Somit zimmern wir also was eigenes aus Fermacellresten.  :-)









Die restliche Zeit der vergangenen Wochen haben wir hauptsächlich mit dem Anbringen von Rigipsplatten verbracht.
Erfolgreiche Bilanz: mein Lesezimmer, das Schlafzimmer samt Ankleide, das Bad im OG, die Speisekammer und das Wohn-/Esszimmer sind fertig.
In der Küche ist immerhin schon die Decke verkleidet.
Die Löcher für die Spots sind überall gebohrt und die entsprechenden Kabel sind auch verlegt.
Ich denke, wir können damit ganz zufrieden sein.  :-)

Schlafzimmer

Lesezimmer

Ankleide


Wohn-/Esszimmer

Küche

Gestern haben wir dann auch das "Go" der Gemeinde bekommen für unseren Wasseranschluss.
Morgen also wird’s ernst, wir bekommen endlich Wasser!  :-D
Das Loch zum Anschluss haben wir schon letzte Woche graben lassen.


Was allerdings mal wieder eine Nerverending Story wird: der Strom- und Gasanschluss.
Ich mache drei Kreuze wenn der Strom- und Gasmann endlich da war.
Vor nunmehr mehr als 4 Wochen war der Termin bei uns am Haus wo sich der Sachbearbeiter des Versorgers die Lage angesehen hat. "Zwei bis drei Wochen" sollte es dauern, bis die Anschlüsse gelegt werden.
Tja, hat wohl nicht ganz geklappt, oder lieber Herr Sachbearbeiter?
Seit letzter Woche versucht Patrick, den Menschen telefonisch zu erreichen.
Gestern hat er immerhin rausgefunden, dass er im Urlaub ist und seine Vertretung nun zuständig wäre. Diese ist nur leider auch nicht zu erreichen. Es ist ein Trauerspiel.  :-(
Lachend hat der Herr Sachbearbeiter bei dem Termin vor Ort damals gesagt, dass sie mit den Anschlüssen "läääängst durch wären" wenn die Telekom lt. Auftragsbestätigung am 04.11. anrückt.
Nun, die Uhr tickt, mein Freund, die Uhr tickt…………


Ein weiteres Thema, was mich/uns derzeit bewegt ist das Thema "Dampfbremsfolie".
Vermutlich bewegt es mich mal wieder mehr als Patrick aber vor meinem inneren Auge spielen sich bereits jetzt Blowerdoor-Test-Dramen ab aufgrund von minimum drölfzig Milliarden Schraubenlöchern in der Folie mit einem Durchmesser von je mindestens 6 Metern. Oder so.  :-|
Ernsthaft: ich frage mich echt, wie besagter Test ausfallen wird…
Okay, dass die Schraubenlöcher durch die Schrauben selbst ja noch einigermaßen abgedichtet sind - leuchtet mir ein.
Aber - sind wir doch mal ehrlich - so hier und da verschraubt man sich auch mal.  :-O
Und wenn das bei der letzten Schraube der Platte passiert, dann schraubt man sicherlich keine geschätzten 60 Schrauben wieder raus, klebt jedes Loch einzeln ab und schraubt die Platte erneut fest um sich dann vermutlich bei der letzten Schraube wieder zu vertun.
Also bleibt es da, das unsägliche Falsch-Bohr-Loch. Und wenn man es dann betrachtet während sich der Hals langsam vor Angst zuschnürt, dann spürt man den eisigen Wind des Blowerdoor-Todes, der jetstream-ähnlich durch die 6 Meter Lochöffnung eintritt.  :-|
Ein Alptraum.
Zumindest für mich.
Aber - als wären die Horror-Schraubenlöcher nicht schon genug - es gibt da ja auch noch die nächste Falle: Abfluss- und Entlüftungsrohre, die auf den Dachboden führen und somit die Dampfbremse unheilvoll durchstoßen.  :-O
Wenn man schon bei den 6 Meter-Schrauben nicht mehr ruhig schlafen konnte, dann geben einem diese Dinger den mentalen Rest.
Obwohl pro Rohr bestimmt mindestens 1 Rolle Klebeband draufgegangen ist (nein, nein, ich bin wirklich nicht paranoid  :-S  ), ich WEIß, dass uns der Jetstream auch hier erwischen wird.
Interessante Beobachtung am Rande: im Übrigen - das ach so tolle Klebeband trocknet gerne mal recht schnell aus und nach einigen Tagen kann man beobachten, wie sich die Ränder der Klebebandfetzen bereits lösen.
Vielleicht mache ich mir tatsächlich zuviele Sorgen - aber wenn ich das so beobachte, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass die Folie aufgrund der abgeklebten Tackernadeln in 5 Jahren noch ansatzweise dicht ist. Viel eher wird der Jetstream die gelösten Klebebandstücke durch die 6 Meter-Schraubenlöcher einfach nach draußen saugen und alle Dichtigkeit ist dahin. Immerhin haben wir den Blowerdoor-Test dann bereits hinter uns - puh!


Als nächstes steht jedenfalls auf dem Programm, mit dem Rigips weiter zu machen und die Vorbauwände in Bad OG, Bad EG und Gästezimmer (wegen dem Heizkreisverteiler und dem Kaminschacht) zu bauen. Und dann, dann kann endlich der Estrich anrücken.
Es wird Zeit…

Dienstag, 4. Oktober 2016

Reh-Gips?!

Es ist wieder viel passiert - diesmal glücklicherweise auch Sichtbares!  :-)

Da wir ja vor zwei Wochen aufgrund des Termins, der kürzer als erwartet war, mehr oder weniger dazu gezwungen wurden, mit der Lattung unter der Decke anzufangen, haben wir einfach mal damit weitergemacht.
Patrick hatte das Glück, auf der Arbeit einige nicht benötigte und nicht gewollte Holzlatten abgreifen zu können, die dann kurzerhand der Säge zum Opfer gefallen sind.
Wir haben viele kleine Klötzchen produziert…




…die als Abstandshalter zwischen Decke und Querlattung dienen.

Querlattung Wohn-/Esszimmer

Querlattung Lesezimmer

Knastfeeling im Treppenhaus

Bis auf das Badezimmer im OG sowie das Gästezimmer haben wir die Querlattung nun überall angebracht.


Vergangenen Donnerstag war es dann auch endlich soweit. Die dritte und letzte Abnahme durch den Bauleiter stand an.
Hochmotiviert waren wir Punkt 7.30 Uhr auf der Baustelle (glücklicherweise hatten wir ja sowieso Urlaub letzte Woche) und warteten auf den Herrn Bauleiter.
Als dieser um 8 Uhr immer noch nicht da war, wurden wir langsam unruhig und Patrick versuchte, ihn telefonisch zu erreichen. Es antwortete aber nur die Mailbox.
Dasselbe Spielchen wiederholte sich um 8.30 Uhr.
Um 8.45 Uhr rief der Herr Bauleiter dann endlich zurück um sich zu erkundigen, was wir denn wollen würden.
Leicht irritiert durch diese Frage, erwähnte Patrick nebenbei, dass wir seit 7.30 Uhr auf ihn warten würden.
Dies wiederum irritierte den Herrn Bauleiter denn dieser hatten unseren Termin für 10.30 Uhr notiert.
Tja, irgendwie also dumm gelaufen (für uns)…  :-O
Immerhin sind wir so aber wenigstens spontan frühstücken gegangen - hatte das Missverständnis also doch was Gutes.  ;-)

Während wir uns also den Bauch vollgeschlagen haben mit Frühstücksleckereien hat der Herr Bauleiter am Gaspedal alles gegeben und war bereits eine halbe Stunde früher bei uns als ursprünglich geplant.  :-)
Die Abnahme selbst hat dann, wie bereits die Abnahme der Dämmung auch, ganze zehn Minuten gedauert.
Wir sind einmal durchs Haus gerannt, er hat hier was erwähnt und dort was und das wars dann auch schon. Immerhin wurden auch unsere Fragen bzgl. dem luftdichten Abkleben der Abgas-/Abwasserrohre beantwortet sowie die Thematik bzgl. dem Verkleben der Folie auf dem Boden wenn da Kabel verlegt sind - ich kann also feierlich verkünden, die Antwort auf alles ist nicht "42" sondern "Bauschaum"! Jawoll!


Tja, und nun sind wir durch mit Massa. Es folgt keine weitere Abnahme.
Da wir auch nichts mehr von Massa bekommen, sind wir tatsächlich fertig (abgesehen von der Mängelbeseitigung).
Alles Weitere liegt nun allein bei uns.  :-O


Nachdem wir also die Abnahme hinter uns gebracht haben, haben wir richtig losgelegt.

Zum Einen haben wir mit dem Thema Vorbauwände im Badezimmer angefangen, zum Anderen haben wir angefangen, die Decken und Dachschrägen mit Rigips zu verkleiden.

Zuerst einmal haben wir uns dazu entschieden, die Vorbauwände, die an Innenwänden gestellt werden, direkt auf die Fermacellplatten zu montieren.
Außenwände wollen wir erst mit Rigips verkleiden, bevor wir die Vorbauwand davor montieren.
Im Übrigen bieten sich diese Elemente auch prima dafür an, Dämmwollereste zu "entsorgen".  ;-)

Angefangen haben wir also damit, aus übrig gebliebenen Balken und Latten ein Gerüst zu bauen. Hierbei sollte man nicht vergessen, dass später auch noch der Fußbodenaufbau dazu kommt, also nicht zu niedrig bauen.


Nachdem das Gerüst fertig und bombenfest montiert war, haben wir eben dieses mit Fermacell-Resten verkleidet und anschließend mit den Resten der Dämmwolle gefüllt.
Wie man also sieht, Vorbauwände sind ideal für die Resteverwertung.  :-D


In diesem Zusammenhang möchten wir meinem Vater ein großes Dankeschön entgegenbringen da er sich mutig dem Projekt „Badgestaltung“ gestellt hat (und immer noch stellt) - und das trotz hitziger Diskussionen mit … ähem … mir.  :-o   ;-D


Während also mein Vater im Badezimmer am werkeln war, haben Patrick und ich es parallel mit den Rigipsplatten aufgenommen!
Endlich den Plattenheber nutzen könnend haben wir zuallererst in meinem Lesezimmer Hand angelegt und dort die Dachschräge sowie die Decke verkleidet.





Nach dem letzten Wochenende und zwei Nachtschichten bis 1 Uhr können wir also als Ergebnis vermelden, dass in meinem Lesezimmer die Decke, die Dachschräge und Wand 1 fertig sind und im Ankleidezimmer sowie im Schlafzimmer jeweils die Dachschräge und die Decke.



Das mag jetzt vielleicht nicht nach so wirklich viel klingen aber ich kann immer nur wieder erwähnen, man sollte den zeitlichen Aufwand von allen Arbeiten den Hausbau betreffend nicht unterschätzen (es sei denn, man ist tatsächlich vom Fach und macht sowas tagtäglich - dann wird das natürlich viel schneller gehen).
Wir jedenfalls sind mit unserem Arbeitspensum vom Wochenende zufrieden (auch wenn es natürlich schneller gehen dürfte damit man endlich fertig wird ;-D  ) und auch nochmal deutlich motivierter nachdem man nun die ersten Zimmer im „Fertigwerden“ sieht.


Bereits vor unserem Urlaub letzte Woche hatten wir schon die Schaltschränke auf die mittlerweile fertiggestellte Wand im HAR montiert.



Da der Stromanschluss mittlerweile in greifbarer Nähe ist, wird es so langsam auch Zeit, die endgültige Verkabelung zu planen. Während ich also hier am Laptop diesen Beitrag verfasse, widmet Patrick sich heute mal der Denkarbeit und zeichnet fleißig Pläne, wie die Schaltschränke in naher Zukunft zu bestücken sind.  :-)


Unser Heizungsbauer hat übrigens scheinbar auch schon mit den Hufen gescharrt. Bereits letzten Donnerstag, am Tag der Abnahme, rief er uns abends an und erkundigte sich, wie es denn gelaufen sei. Nachdem wir ihm sagten, dass wir „bestanden“ haben, wurde er ganz aufgeregt und teilte uns mit, dass dann der Lieferung unseres Heizkessels ja nichts mehr im Wege stehen würde.
Somit haben wir diesen heute morgen tatsächlich geliefert bekommen – zusammen mit den Solarpanels, der Lüftungsanlage und allem möglichen Zubehör.


Wir haben heute nochmal ein Resümee gezogen über den aktuellen Stand der Arbeiten und haben dadurch festgestellt, dass wir jetzt nochmal richtig reinhauen müssen.
Auch wenn es nach mittlerweile fast vier Monaten nahezu täglichem Schuften auf der Baustelle zunehmend schwerer fällt, wir haben uns vorgenommen, bis zur Estrichlegung durchzuziehen.
Dann aber werden wir uns eine kleine Auszeit gönnen (können in den ersten Tagen ja sowieso nichts machen im Haus).
Bis dahin ist es aber noch ein mittel-weiter Weg und viel viel Arbeit – aber wir sind optimistisch, dass wir das schaffen!  :-)

Mittwoch, 21. September 2016

Tackern, kleben, tackern, kleben…

…und zwischendurch noch Lüftungskanäle!

Seit meinem letzten Eintrag ist doch einige Zeit vergangen und irgendwie kann ich trotzdem gar nicht sooo viel berichten - was aber nicht heißen soll, dass wir nichts geschafft haben.
Wir waren so gut wie jeden Tag am (t)ackern aber haben irgendwie nur Sachen gemacht, bei denen man das Gefühl hat, nichts "Großes" geschafft zu haben (obwohl das eigentlich gar nicht stimmt…).

Die erste gute Nachricht jedenfalls ist, die Lüftungskanäle sind mittlerweile alle vollständig verlegt, wir haben die unkooperativen Dinger besiegt!  :-D





Ansonsten haben wir die letzten Tage zum größten Teil mit dem Anbringen und Abkleben der Dampfbremsfolie verbracht - was uns dann auch zur Crux der Geschichte bringt: Wir haben zwar einiges (viel) geschafft aber ich kann einfach nicht viel berichten.
Das Verlegen und Festtackern der Folie in epischer Breite zu schildern ist jetzt vermutlich nicht so sonderlich spannend, weder für den geneigten Leser noch für den Autor (also mich), deswegen beschränke ich mich auf das Wesentliche: wir haben so gut wie fertig!  ;-)

Okay okay, wie üblich natürlich noch nicht zu 100% aber wir sind nah dran. Verlegt ist die Folie nun überall und auch zu 98,5% schon verklebt, der Rest folgt noch im Laufe der Woche bzw. nach Rücksprache mit unserem Bauleiter (betrifft in diesem Fall die Abfluss- und Entlüftungsrohre, die an der Außenwand hochgeführt werden - da sind wir uns nicht ganz im Klaren, wie wir das luftdicht abkleben sollen).












Kleine Randnotiz: Was mich im Übrigen an der ganzen Arbeit am meisten schockiert hat ist die Aussage von anderen Bauherren, die der Meinung sind, das Verlegen der Folie wäre mitunter die schönste Arbeit am Bau.

…

Äh.

…

Naja, geht so…  :-/

Also um ehrlich zu sein: für mich kommt die Folie direkt nach der Dämmung und sogar noch vor dem Höllenmörtel.  :-O
Ja, es ist nicht schwer und man braucht sicherlich kein Ingenieur-Studium um das Zeug zu verlegen aber was ist das eine langweilige Arbeit!  :-O
Und dann das Abkleben! Tackernadeln abkleben: kein Thema - aber die Stellen, wo sich die Folienbahnen übeschneiden oder gar Ecken! Fürchterlich.
Dazu kommt, dass man sich ständig unsicher ist, ob das, was man getan hat, auch wirklich dicht ist!  :-(
Aber vermutlich steiger ich mich da auch nur rein.  ;-)  Spaß hat es jedenfalls keinen gemacht und macht es auch auf den letzten Metern nicht mehr.


Bevor wir allerdings mit der Folie angefangen haben, hat unser Heizungsbauer seine Arbeiten weitestgehend zuende gebracht - also das, was aktuell machbar war.
Somit können wir hinter das Thema "Sanitärrohinstallation" und Leitungen für Wasser/Abwasser auch einen Erledigt-Haken setzen.  :-)
Und auch die Heizkreisverteiler für die Fußbodenheizung im EG und OG sind installiert.














Da es im HAR mit relativ großen Schritten voran geht bzw. der Raum einfach gebraucht wird, haben wir da schonmal ein bisschen vorgegriffen in der Arbeit - und das auch ohne Abnahme der Folie durch den Bauleiter.  :-O
Demzufolge haben wir hier also schon die Folie verlegt und anschließend die kompletten Rigips-Platten angebracht, verspachtelt und geschliffen.
Farbe haben wir in der Zwischenzeit ebenfalls besorgt und als nächstes werden die Wände dort gestrichen damit wir endlich die zwei Schaltschränke aufhängen und die Katzenklappe zum Flur montieren können!
Im letzten Schritt kommen dann die von uns gekauften OSB-Platten unter die Decke anstatt der üblichen Querlattung - allerdings auch nur im HAR.
Dazu haben wir uns entschieden, da unsere Lüftungsanlage nicht an der Wand sondern unter der Decke montiert wird und wir sowie der Heizungsbauer der Meinung sind, dass OSB-Platten doch etwas mehr Halt bieten als die normale Querlattung.
Und bevor uns das Ding in zwei Wochen wieder runterkracht, gehen wir jetzt lieber auf Nummer sicher.


Letzte Woche hatte sich außerdem noch Besuch angekündigt und zwar wird es langsam spannend mit dem Gas- und Stromanschluss.
Gestern war also unser zuständiger Sachbearbeiter da um sich die Gegebenheiten vor Ort anzusehen und Fotos zu machen. In zwei bis drei Wochen sollen dann die Anschlüsse gelegt werden.  :-)

Nachdem unser Besucher gestern wieder weg war, wussten wir zuerst gar nicht so richtig, was wir machen sollen da wir eigentlich dachten, der Termin würde länger dauern.
Also haben wir kurzerhand mit der Querlattung angefangen. 
Was soll ich sagen?! - Es fluppt!  :-D
Interessanterweise sind die Arbeiten, bei denen man denkt, es handelt sich um eine Katastrophe dann die Arbeiten, die einem total leicht von der Hand gehen und das, was super einfach erscheint, entwickelt sich zu einem Desaster.
Jedenfalls steht fest: sollte ich nochmal eine Lehre machen müssen, dann werde ich Schreiner. Arbeiten mit Holz macht mir Spaß und man muss tatsächlich keine Angst vor Bohrern und anderem schwerem (oder leichtem) Gerät haben (außer vor Sägen, Sägen sind furchteinflößend. Und laut. Und hässlich.  :-/ ).  ;-D



Zu guter Letzt haben wir nochmal eine Aufräum-Aktion gestartet und sämtlichen in der letzten Zeit angefallenen Müll weggebracht damit man mal wieder ein bisschen mehr Platz zur Verfügung hat.  ;-)


In der kommenden Woche machen wir also die Folie komplett fertig (die fehlenden 1,5%), bringen weiter die Querlattung an und vereinbaren endlich einen Termin mit unserem Bauleiter zur Abnahme.
Für nächste Woche haben wir bereits 3 Tage Urlaub geplant, an denen wir dann (hoffentlich) mit den Rigipsplatten anfangen können.  :-)

Dienstag, 23. August 2016

Greek Style - Die Anfänge

Die zwei Tage Urlaub in der vorletzten Woche zusammen mit dem darauf folgenden Wochenende haben uns einen großen Schritt voran gebracht.

Wir haben nicht nur die meisten Wände beidseitig mit Fermacell verkleidet sondern auch die restliche Dämmung weitestgehend abgeschlossen.
Ich muss ganz ehrlich gestehen, es nervt uns (mich noch etwas mehr als Patrick), dass man nicht mal einen Arbeitsschritt endgültig fertig bekommt. Immer muss noch "was offen bleiben".
Dementsprechend haben wir immer noch nicht zu 100% die Wände verkleidet und auch die Dämmung ist immer noch nicht zu 100% drin - wir stehen zwar bei beidem unmittelbar davor aber es ist eben noch nicht fertig. Und das nervt mich.
Aber das ist wahrscheinlich der Fluch des "Alles Selbstmachen Wollens" - man muss halt jeglichen Arbeitsschritt selbst koordinieren und planen und muss somit auch immer wieder Rücksicht auf andere Arbeitsschritte nehmen (bei uns steht und fällt irgendwie alles mit Heizung/Sanitär/Lüftung - da läuft zwar die Installation auch super bis dato aber das ist leider auch der Punkt, warum wir den Rest noch nicht komplett abschließen können, man muss ja hier und da noch Leitungen verlegen).

Dafür haben wir es wenigstens geschafft, in Patricks Zocker-Höhle, ääähhh, unserem Arbeitszimmer (!) die Decke und Innenwände mit der doppelten Schicht Dämmung zu versehen.
Ein wohl geplanter Schritt denn da Patrick beim … arbeiten … manchmal etwas, ähem, lauter wird und mein Lesezimmer genau darüber ist, dachten wir uns "sicher ist sicher"! ;-D
Und da wir ja eh noch einiges an Steinwolle übrig haben/hatten, war das auch kein Problem.  :-)

Mit Fermacell beplanktes Schlafzimmer

Arbeitszimmer

Technikraum

Doppelte Dämmung im Arbeitszimmer

Doppelte Dämmung im Arbeitszimmer

Wie bereits erwähnt, im Moment steht und fällt alles ein wenig mit dem Thema Heizung/Sanitär/Lüftung – im Speziellen meine ich damit die Lüftungsanlage.
Wir haben von Anfang an vereinbart, dass das Verlegen der Lüftungskanäle von uns in Eigenleistung ausgeführt wird.
Dazu ist es geplant, vor Beginn der Arbeiten nochmal ein Baustellengespräch mit unserem Heizungsbauer zu führen, in dem wir absprechen, wo und wieviele Lüftungskanäle nun genau verlegt werden müssen.
Da wir nämlich nicht erst alle Wände mit Fermacell beplanken und anschließend mit der Dampfbremsfolie überkleben wollen um es drei Tage später alles wieder aufzuschneiden damit wir die Lüftungskanäle verlegen können, haben wir uns entschieden, eben dieses Baustellengespräch erst abzuwarten und anschließend mit der Folie anzufangen.
Eigentlich sollte das Gespräch in der vergangenen Woche stattfinden aber leider wurden wir immer wieder vertröstet aufgrund von Notfällen auf anderen Baustellen.
Gestern nachmittag hat es dann aber doch geklappt und unser Heizungsbauer war da.

Wir haben dann besprochen, wie die Lüftungskanäle und die Anschlussstücke, die bereits vergangenen Mittwoch geliefert wurden, verlegt und installiert werden sollen.
Jetzt können wir beruhigt weitermachen!

Die Lieferung der Lüftungskanäle haben wir im Übrigen auch nur durch Zufall mitbekommen, als wir an unserem freien Tag in der Woche an der Baustelle vorbeigekommen sind und gesehen haben, dass dort mehrere Paletten und Kartons vor der Tür standen.
Natürlich haben wir sofort gedreht und erst einmal geschaut, was da denn hingestellt wurde – und siehe da, es war dann tatsächlich eine Palette mit giftgrünen Lüftungskanälen sowie das passende Zubehör.  :-)





Neben dem Thema „Lüftungsanlage“ haben wir auch schon erste Vorbereitungen im Bereich „Heizung“ getroffen.
Unser Heizungsbauer hate uns bereits früher darauf hingewiesen, dass wir für unsere Heizungsanlage ein Podest aus Beton benötigen da die Heizung schließlich vor dem Estrich ins Haus gestellt wird um eben diesen trocknen zu können (u. a.).
Gesagt, getan! Vergangenen Freitag hat Patrick also zusammen mit seinem Vater ein 0,85 x 1,00 m „großes“ Podest aus Estrich-Fertigbeton gegossen.
Dazu haben wir 18 Säcke à 25 kg von dem Zeug benötigt.
Glücklicherweise hatten wir noch etwas Stahl vom Gießen der Bodenplate übrig, was wir als Bewehrung für das Podest nehmen konnten.





Bevor wir aber mit dem Gießen des Podests angefangen haben, haben wir in der Ecke dahinter das erste Stück Dampfbremsfolie angebracht und darüber direkt die Rigipsplatten befestigt – denn wenn das Podest in der Ecke fertig ist, haben wir keine Chance, dort noch einmal hinzukommen.





Das nächste Stück Dampfbremsfolie haben wir über die Außenwand des Arbeitszimmers gezogen. In dem Raum war bis letzte Woche noch ein Stapel Rigipsplatten gelagert und da wir diesen umschichten mussten um die Wand zum Wohnzimmer mit Fermacell zu verkleiden, haben wir zuerst die Außenwand des Zimmers mit der Folie verkleidet und anschließend die Rigipsplatten vor diese Wand gestellt.



Das also waren soweit erstmal unsere Arbeitsschritte der letzten 1,5 Wochen.
Es hätte mehr sein können aber wir waren die vergangene Woche tatsächlich etwas faul und haben zwei Tage geschwänzt.  :-O
Trotzdem haben wir aber eigentlich alles soweit geschafft, wie es zu der Zeit, ohne die Lüftungskanäle, eben ging.
Dank des Termins gestern können wir aber jetzt auch weiter loslegen!


Ach ja, es hat sich übrigens tatsächlich noch was getan auf unserem kleinen Nebenkriegsschauplatz!  :-D  Nachdem ich mich letztens ja noch beschwerte, dass das Gerüst mittlerweile knapp zehn Wochen bei uns steht, rief doch tatsächlich eine Woche später die Gerüstbaufirma an und fragte, ob das Haus mittlerweile eigentlich verputzt sei, sie hätten noch keine Info dazu.
Patrick teilte dem guten Mann dann mit, dass das Haus bereits vor zu dem Zeitpunkt sieben Wochen verputzt und das Gerüst seitdem nicht mehr benötigt wurde.
Das erstaunte den Gerüstbauer dann doch etwas denn eigentlich bekommter Info von der Fa. Hepp nachdem das Verputzen erledigt ist – hatten sie wohl vergessen…
Jedenfalls ist es jetzt weg, das Gerüst, und wir konnten endlich mal ein Foto vom Haus machen ohne die lästigen Stangen und Bretter drum rum.  :-D