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Montag, 21. Dezember 2015

Weihnachtspause

In den letzten zwei Wochen ist nicht viel, eher gar nichts passiert…
Wir haben das Gefühl, dass alle bereits in den Weihnachtsurlaub entschwunden sind.

Irgendwie hängt es momentan einfach an der Statik für die Bodenplatte und hier muss ich sagen, dass wir das erste Mal echt unzufrieden sind.
Wir haben ja bereits vor einiger Zeit einen Statiker beauftragt, der uns die Statik für die Bodenplatte erstellen soll.
Nun rennt aber besagter Statiker bereits mehrere Wochen vergeblich hinter einem vernünftigen Lastenplan seitens Massa her. Der, den wir ursprünglich von unserem Architekten bekommen haben, ist eigentlich ein Witz. Hier hat jemand lediglich die Lasten pro Hauswand handschriftlich in den Plan vom EG geschrieben was im Endeffekt natürlich nur wieder neue Fragen aus Sicht des von uns beauftragten Statikers aufwirft.
Die entsprechenden Antworten aber, die lassen auf sich warten…

Von unserem Architekten hört man leider nur "Können wir nichts zu sagen" und bei Massa wurden wir zwar freundlich behandelt aber Antworten gab es auch hier im direkten Gespräch nicht. Uns wurde lediglich zugesagt, dass die Fragen an die Statik-Abteilung weitergeleitet werden.

Nachdem wir also Anfang der letzten Woche zweimal nachgefragt hatten, hieß es, wir hätten die Antworten bis spätestens Ende der letzten Woche.
Heute haben wir dann nochmal nachgefragt weil immer noch nichts da ist und es hieß nur, dass die Statik-Abteilung nun im Urlaub und erst ab dem 4. Januar wieder zurück ist.

Prima. Also passiert jetzt erstmal zwei Wochen gar nichts…….. :-(
Abgesehen davon sind nämlich auch die Tiefbauer bereits alle im Weihnachtsurlaub wodurch wir also so oder so nichts Neues hätten erreichen können.

Weihnachtsurlaub ist natürlich jedem gegönnt – keine Frage! Trotzdem nervt es uns,
dass das nicht noch letzte Woche erledigt wurde - vor allem weil die Beantwortung der Fragen lt. unserem Bodenplatten-Statiker eine Sache von zwei Minuten sei.

Aber gut, ändern können wir es jetzt sowieso nicht. Also lassen wir es jetzt halt erstmal zwei Wochen ruhen. Ich hoffe nur, dass es dann wenigstens im neuen Jahr zügig weitergeht.

Das einzig "Gute" an der Sache ist, dass wir so zumindest genügend Zeit haben, unseren Umzug über die Bühne zu bringen. In den letzten 1,5 Monaten haben wir schon viele Kisten gepackt und zu unserer Übergangslösung gebracht. Auch einige wenige Möbel sind die Reise schon angetreten - die Wohnung wird immer leerer.
Der endgültige Umzug aber ist erst für die erste Januar-Woche geplant. Unseren Urlaub wollen wir dann doch noch in Ruhe zuhause genießen. ;-)

Was wir allerdings in der Zwischenzeit trotzdem schon geschafft haben ist, die Abtretungserklärung für Massa bei unserer Bank einzureichen. Wenigstens das ist also schonmal ans Laufen gebracht worden.
Und auch der Antrag für den Hausanschluss durch die Telekom ist in der Post.
Diesen sollte man tatsächlich frühzeitig beantragen weil der pinke Verein wahrhaftig eine Vorlaufzeit von 15 Wochen veranschlagt! :-O

Ach ja! Es gab doch noch Post! Und zwar von der Gemeinde. Ein Wust an Unterlagen bzgl. der Entwässerung. Wir haben den Antrag erhalten, den wir ausfüllen und abgeben müssen und dann war da noch ein Hinweis, dass etwas so, wie es auf den Zeichnungen eingezeichnet war, nicht möglich sei.
Was das allerdings genau heißt, das müssen wir erstmal noch rausfinden.
Wir haben uns vorgenommen, direkt im neuen Jahr mal bei den Gemeindewerken vorbei zu schauen und dort zu fragen. Die werden uns ja sicherlich helfen können. :-)

Fazit ist also im Moment, dass wir derzeit nichts weiter tun können als abzuwarten und Weihnachten im Kreise von Familie und Freunden zu genießen – dieses Jahr zwischen Tür und Angel und nächstes Jahr dann (hoffentlich) im eigenen Haus.
Aber genau das (Weihnachten genießen) haben wir nun auch vor! :-)

Euch wünschen wir von Herzen eine besinnliche Weihnachtszeit und alles Gute für das neue Jahr 2016! 

Mittwoch, 25. November 2015

Planungs-Chaos

In den letzten knapp zwei Wochen wurden wir von einer wahren Postflut übermannt! :-O
Es passiert derzeit so viel, dass ich gar nicht so richtig weiß, wo ich anfangen soll…

Am besten wohl am Anfang…

Der Bauantrag und sein Entwässerungs-Kumpel

Wie bereits im Nachtrag zu meinem letzten Post erwähnt, erreichte uns vor gut 1,5 Wochen der endgültige Bauantrag in vierfacher Ausfertigung - 3x für das Bauamt und 1x für unsere Unterlagen - sowie der Auftrag vom Architekten zur Erstellung des Entwässerungsantrages.
Den Auftrag haben wir dann zähneknirschend unterzeichnet und am nächsten Tag wieder in die Post gegeben in der Hoffnung, dass wir unseren Entwässerungsantrag innerhalb kürzester Zeit in den Händen halten werden.
Leider hat sich das dann aber doch noch über eine Woche hingezogen bis wir ihn gestern endlich im Briefkasten hatten.
Da wir eh vor hatten, unseren Bauantrag gestern zur Gemeinde zu tragen um diesen endlich einzureichen, passte das ganz prima in unsere Planung!
Also haben wir uns alle Unterlagen geschnappt und sind zur Gemeinde gefahren um dort erstmal einige Minuten total verloren durchs Gebäude zu schleichen.
Irgendwann hatte ein Mitarbeiter (gut, es waren drei aus immer unterschiedlichen Abteilungen, in denen wir nacheinander gelandet sind) Mitleid mit uns und hat uns zum zuständigen Sachbearbeiter geführt.
Dem haben wir unsere gesammelten Werke in die Hand gedrückt und nun ist es offiziell: wir haben den Bau unserer Hauses beantragt! :-D
Jetzt geht das Hoffen und Bangen also los, dass wir schnell die Genehmigung erhalten werden.


Bemusterung!

Ebenfalls vor knapp zwei Wochen erhielten wir auch Post von Massa, in der uns mitgeteilt wurde, dass sich innerhalb der nächsten drei Wochen jemand bei uns melden wird, um einen Termin zur Bemusterung auszumachen.
Zur Halbzeit war es dann so weit - gestern, also 1,5 Wochen später, rief Mobau Wirtz bei uns an. Nachdem Google mir mitteilte, dass es sich bei der angezeigten Nummer nicht um Telefonterroristen in Form von Mobilfunkanbietern oder Umfrage-Psychos handelte, habe ich schnell zurückgerufen.
Da die gute Dame am anderen Ende scheinbar keine Lust hatte, meine Recherche-Versuche abzuwarten, hat sie sofort bei Patrick angerufen und da wurde es dann etwas kompliziert.
Denn während die beiden telefonierten, habe ich bei ihr klingeln lassen und sie hatte mich sofort am Telefon als sie bei Patrick auflegte der wiederum dann versuchte mich zu erreichen um mit mir den Termin abzuklären.
Nach einigem Hin und Her haben wir uns aber verstanden und geeinigt und nun freuen wir uns auf nächste Woche, wenn wir ins Bemusterungszentrum nach Hückelhoven reisen. :-)


Die Küchenfraktion wird wach

Auch die Küchenfraktion von Impuls Küchen ist wach geworden und hat uns fleißig Prospekte zugeschickt mit der Bitte, dass wir uns doch melden sollen um auch hier einen Termin zur Küchenbemusterung auszumachen.
Allerdings hatten wir vorher schon den perfiden Plan geschmiedet, unseren von Massa durch den Kauf des Hauses erhaltenen Küchengutschein lediglich in Elektrogeräte zu investieren.
Wir haben nämlich bereits in einem regionalen Möbelhaus eine Küche entdeckt, die uns in ihren Bann gezogen hat. :-D
Trotzdem wollen wir natürlich den Küchengutschein nicht verfallen lassen und somit habe ich schnell eine Email an Impuls Küchen geschrieben und nachgefragt, ob dies möglich sei.
Alles kein Problem, wurde uns mitgeteilt und gleichzeitig haben wir die entsprechenden Prospekte über Elektrogeräte zugeschickt bekommen.
Hier können wir uns aussuchen, was wir wollen und das können wir dann auch per Email oder Telefon bestellen und müssen nicht den Weg nach Brilon antreten.
Prima! :-)


Tiefbau-Action und Bodenplatten-Chaos

Da wir uns ja gegen das Technikpaket von Massa entschieden haben, müssen wir uns nun langsam mit dem Thema Bodenplatte beschäftigen. Im gleichen Atemzug natürlich auch mit dem Bereich Tiefbau.
Also haben wir letzte Woche die ersten Tiefbauer angeschrieben und um ein Angebot gebeten.
Wir sind schon gespannt, was dabei rauskommen wird…
Vom Architekten haben wir zwischenzeitlich auch noch den Lastenplan bekommen mit dem wir jetzt die Statik für die Bodenplatte erstellen lassen können.
Wie das genau funktioniert - damit werden wir uns jetzt erstmal ein bisschen eingehender beschäftigen müssen. Aber auch das kriegen wir wohl hin. ;-)


Die technische Prüfung durch Massa

Das, wovor wir echt ein bisschen Bammel hatten. Es hätte ja sein können, dass Massa unsere Umgestaltungsideen nicht ganz so geil findet wie wir und das dann nicht genehmigt aber gestern kam die Entwarnung per Post.
Unser Architekt hatte lediglich den Firstbalken vergessen der dann noch eingefügt worden ist.
Alles andere ist so genehmigt worden, wie wir uns das ausgedacht haben.
Juhu! :-D


Die Bauherrenversicherung

Wenn man bei Massa ein Haus kauft, kauft man ja automatisch auch für ein Jahr eine Bauherrenversicherung mit.
Schon fast ganz vergessen, wurden wir aber nochmal durch die Zusendung der Deckungsbestätigung an die Existenz der Versicherung erinnert.
Also auch hier läuft also alles nach Plan. :-)


Generell finde ich es im Moment ein bisschen schwierig, den Überblick zu behalten.
Es wäre schon schön, wenn man jemanden hätte, der einen ein bisschen an die Hand nehmen würde und einem sagt, was man als nächstes zu tun hat und wann.
Aber das ist eben die Sachen, wenn man mit Hausbauern wie Massa baut.
Man ist schon ziemlich auf sich gestellt.
Trotzdem können wir bis jetzt sagen, dass alle, mit denen wir bisher Kontakt hatten – ob von Massa oder externen Firmen – alle waren sehr hilfsbereit und standen uns oft mit Rat und Tat zur Seite.
So sind wir auch weiterhin positiv gestimmt, dass wir auch den Rest mit wenig Verlusten über die Bühne kriegen werden. ;-)

Donnerstag, 19. November 2015

Hello Mister Bauantrag!

13.11.2015


Nur ein paar Tage, nachdem wir das Bodengutachten an unseren Architekten geschickt haben, hatten wir tatsächlich die erste Ausfertigung des Bauantrages zur Unterschrift im Briefkasten.
Damit hatten wir eigentlich noch gar nicht gerechnet und deswegen waren wir doppelt erfreut. :-)

Wir haben dann alles genau durchgelesen und beim Vergleichen der Zeichnungen ist uns aufgefallen, dass sich doch einige Sachen geändert haben.
Zuerst ist große Hektik ausgebrochen aber nach genauerer Betrachtung haben wir dann festgestellt, dass das mit der Entwässerung zu tun hat.
Die wurde aufgrund des nun vorliegenden Bodengutachtens und der Lageplanzeichnung von unserer Vermesserin entsprechend angepasst.
Es hatte also doch alles seine Richtigkeit.

Um keine weiteren Verzögerungen in die Angelegenheit rein zu bringen, haben wir die Unterlagen dann vergangenen Montag in einer halsbrecherischen Hauruck-Aktion per Post Express zurück an unseren Architekten gesendet.
Soweit sogut - dachten wir jedenfalls…
Bis dann am nächsten Tag das Telefon klingelte. Es war unser Architekt. Dem eingefallen ist, dass der Entwässerungsantrag ja noch gar nicht ausgefüllt und beiligend wäre. Das sei aber auch kein Problem, für 390 Euro könne er das schnell erledigen.
Ähem, wirklich?! Das ist ja to…tal überraschend jetzt……………
Soweit wir uns nämlich erinnern können, sagte uns selbiger Architekt während des Planungsgespräches, dass wir das doch besser selbst machen sollten, das wäre eigentlich auch Gang und Gäbe und würde unnötige Extrakosten (ca. 250 Euro) vermeiden.
Aha.
Und jetzt auf einmal geht das nicht und kostet dann auch noch knapp 150 Euro mehr, als damals gesagt??
Auf meine etwas verwunderte Nachfrage bekam ich dann die Antwort, dass der Antrag ja vom Bauleiter unterschrieben werden müsste. Deswegen müsste das auch von ihnen ausgefüllt werden.
In dem Moment war ich erstmal so perplex, dass ich "Nein" gesagt habe.
Nachdem Patrick und ich uns nochmal besprochen hatten, habe ich dann wieder beim Architekten angerufen. Leider mussten wir ihm ja nun die Zusage geben denn wir brauchen ja tatsächlich die Unterschrift vom Planzeichner und Bauleiter.
Nach mehreren erfolglosen Versuchen hatte ich ihn dann endlich am Apparat und meine erste Frage war, ob es jetzt tatsächlich sein Ernst sei, dass zwei Unterschriften und zwei Kreuze 400 Euro kosten sollen??
Er musste sogar selbst lachen (wahrscheinlich aus Verzweifelung weil er so eine grenzdebile Person wie mich am Telefon hatte) um es anschließend zu bestätigen.
Nachdem wir dann noch mehrere Minuten gelacht und geschwiegen haben, habe ich ihm mitgeteilt, dass wir die Unterschrift ja nunmal brauchen und somit zustimmen.
Er versprach mir daraufhin, uns schnellstmöglich den Auftrag zuzuschicken, den wir unterschreiben müssen, damit er dann den Entwässerungsantrag ausfüllen kann.
Prima. Also hätten wir uns die halsbrecherische Hauruck-Aktion vom Zurückschicken des unterzeichneten Bauantrages auch sparen können.
Denn bis heute haben wir weder einen Auftrag zum Ausfüllen noch den Entwässerungsantrag zur Unterschrift erhalten geschweige denn den Bauantrag in dreifacher Ausfertigung zum Einreichen.
Einziger Lichtblick: auf dem Bauantrag stand drauf, dass er für das "Beschleunigte Genehmigungsverfahren" vorgesehen ist. Ich hoffe, dass uns dieses Verfahren dann auch zuteil wird. Und hoffentlich erhalten wir dann jetzt auch zügig die fehlenden Unterlagen!


Bis auf die Bauantrags-Geschichte passiert im Moment auch nicht viel außer Warten - und darin sind wir nach einem Dreivierteljahr nun wirklich Profis. :-D

Lediglich im Bereich der Wohnungsräumung tut sich ein wenig.
Den Keller haben wir schon gut ausgemistet (was aber nicht bedeutet, dass wir jetzt die Füße hochlegen können - es ist nach wie vor genug zu tun) und auch die ersten fünf gepackten Kisten sind in unser Übergangsdomizil umgezogen.
Ich hoffe, dass wir es schaffen, am Wochenende trotz vollem Terminplan (November und Dezember sind jedes Jahr aufs Neue ein Schlachtfest in Sachen Terminplanung) weitere Kisten zu packen und diese im Laufe der nächsten Woche umzusiedeln.
Dann wären wir schon wieder ein gutes Stück weiter am Ziel welches so aussieht, dass wir nur noch den Weihnachtsurlaub in Ruhe in der Wohnung verbringen und dann Anfang Januar das Feld endgültig räumen. :-)