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Mittwoch, 6. Juli 2016

Treppauf, treppab!

Gestern war es soweit – ich konnte endlich zum ersten Mal unser OG sehen!  :-D
Und bin total begeistert! Vor allem von „meinem“ Zimmer – das ist ja riesig! :-D
Da werden eine Menge Bücher reinpassen!  ;-)

Ermöglicht hat mir dieses Highlight der Monteur der Firma Treppenbau Schön, der gestern Morgen gegen 10 Uhr mitsamt unserer Treppe angerückt ist.





Der Einbau hat ca. vier Stunden gedauert und nach erfolgreicher Abnahme wurde die Treppe wieder verpackt, damit sie die nächste Zeit erstmal noch geschützt ist.



Hoch motiviert von der neuen Freiheit haben wir uns im Anschluss dazu entschlossen, mit der Dämmung der Innenwände im OG anzufangen – frei nach dem Motto „Was wir haben, haben wir!“.
Okay, ehrlicherweise muss ich sagen, Patrick hat die Dämmung fast allein gemacht. Mein Einsatz hat sich auf das Ausmessen der einzelnen Fächer beschränkt und hin und wieder Material ran zu schaffen (Treppe hoch und Treppe runter  ;-D ).
Dennoch sind „wir“ ziemlich weit gekommen – um kurz nach acht waren bis auf 6 halbe Bahnen alle Fächer ausgefüllt.



Heute ist Patrick wieder auf der Baustelle und macht sich, mit Hilfe seines Vaters, an die Dämmung der Dachschrägen. Der letzte Punkt auf unserer „Dämmungs-To Do-Liste“.
Wir gehen davon aus, dass wir spätestens am Wochenende mit der Dämmung komplett fertig sind.
Deswegen hat Patrick heute auch schon unseren Bauleiter angerufen um einen Termin für die erste Abnahme auszumachen. Den Termin bekommen wir kommenden Freitag für die nächste Woche mitgeteilt.

Ansonsten ist nicht viel passiert – wir müssen diese Woche erstmal wieder unseren Rhythmus finden und Arbeit und Baustelle unter einen Hut bekommen (was aber eigentlich bisher ganz gut klappt).

Montag, 20. Juni 2016

Das Ausbaumaterial ist da – es kann geackert werden!

Mittwoch mittag sind wir losgefahren und haben die Kabellieferung bei Patrick auf der Firma geholt, wo sie zwischengelagert war. Das sind schon ein paar Meter, die verlegt werden müssen.  :-O





Nachmittags haben wir angefangen, die Perimeterdämmung außen an der Bodenplatte anzubringen. In meiner Vorstellung habe ich es mir tatsächlich schwieriger vorgestellt, die Platten unter das Haus zu schieben aber wenn man mal 1-2 Platten gemacht hat, läuft es fast von allein.  :-)
Während also Patrick und sein Vater die Platten ausgemessen und zurecht geschnitten haben, habe ich sie anschließend mit Dickbeschichtung eingestrichen und unter das Haus geschoben.


Donnerstag haben wir die Perimeterdämmung zuende gemacht und innen schonmal angefangen, ein bisschen Platz für das am nächsten Tag kommende Ausbaupaket zu schaffen.

Die vom Aufbautrupp im Haus verteilten Fermacell-Platten haben wir umgeschichtet und aus vier Stapeln zwei gemacht.


Die Idee war im Nachhinein auch gut denn das, was dann am Freitag geliefert wurde, braucht verdammt viel Platz!  :-O

Freitag morgen um halb neun klingelten unsere Handys im Minutentakt, Speditionen, die die Lieferung von unserem Ausbaumaterial ankündigten.

Zuerst wurden die 4 1/2 Paletten Rigips-Platten geliefert. Ach du schande! Und das soll alles ins Haus getragen werden?!?!
Glücklicherweise waren wir so schlau, die Paletten direkt vor der Haustür abstellen zu lassen.
Die Laufwege mit den Platten kurz zu halten, ist definitiv nicht verkehrt!



Kurze Zeit später kam schon der LKW mit der Steinwolle.
Nachdem also die Platten entladen waren, war die Dämmung an der Reihe.
Die 158 Rollen haben wir auf unserem Stellplatz zwischengelagert.


Da das Wetter natürlich wieder mal nicht mitgespielt hat, haben wir direkt angefangen, die ganze Steinwolle ins Haus zu tragen. Auch das sollte man definitiv nicht unterschätzen…
Die Rollen mögen vielleicht nicht sooo schwer sein, sind aber unhandlich und nach der 50sten Rolle ist JEDE Rolle schwer.  :-|
Aber wir haben es geschafft, die Dämmwolle haben wir ins Trockene verlagert.

Während wir noch die Rollen herumgetragen haben, kam LKW Nr. 3 mit weiterem Material: Klebeband, Dampfbremsfolie, Schrauben…
Nachdem auch dieses Material ins Haus getragen war, haben wir angefangen, die Rigipsplatten rein zu schaffen.
Ich schwörs: man entdeckt Muskeln an sich, von deren Existenz man bis zu diesem Zeitpunkt absolut keine Ahnung hatte! Aber immerhin ersetzt so ein Hausbau jedes Fitnessstudio.  ;-)

Trotz der am Nachmittag anrückenden Hilfe haben wir von den Platten lediglich 2,5 Paletten ins Haus geschafft. Der Rest muss bis zum nächsten Tag warten – glücklicherweise sind die Platten richtig gut mit Folie eingepackt und können nicht nass werden.

Den Abend sind wir auch nur noch ins Bett gefallen, diese ganze Schlepperei war schon ziemlich anstrengend. Und der Platz im Haus wird auch immer weniger.  ;-)





Samstag morgen ging es dann wieder hochmotiviert Richtung Baustelle.
Zwei Paletten Rigips-Platten warten noch darauf, ins Haus getragen zu werden.
Und diesen Tag müssen wir nutzen, wir haben viele Helfer!  :-D

Bis die ersten Helfer eingetroffen sind, haben wir schon die erste Palette ins Haus getragen.
Aufgrund der geballten Manpower folgte die zweite Palette der ersten dann recht schnell und weil der Tag im Anschluss noch jung war und wir nicht wussten, was wir noch tun sollten, haben wir kurzerhand mit der Dämmung der Außenwände im Erdgeschoss angefangen. ;-)
Abends um neun Uhr konnten wir dann vermelden: Mission erfüllt – alle Außenwände EG sind gedämmt!





An dieser Stelle nochmal ein riesen Dankeschön an unsere fleißigen Helfer – ohne euch wären wir ganz sicher noch nicht soweit!! :-)

Auch nach diesem Tag wusste man wieder ganz genau, was man getan hat…
Aber: Schwäche zeigen gilt nicht! ;-)
Und so ging es Sonntag mittag direkt wieder zur Baustelle.
Diesmal arbeiten wir im Alleingang. Patrick nimmt sich der Dämmung der Außenwände im Obergeschoss an und ich beschäftige mich mit dem Mörtel frisch aus der Hölle (Quellmörtel). Teufelszeug!

Fünf Stunden später und einige Nerven weniger können wir aber wieder einigermaßen stolz auf unser Werk gucken. Die Außenwände in zwei Zimmern des OG sind gedämmt und der Höllenmörtel befindet sich unter allen Wänden der Küche, dreiviertel Wänden des Wohnzimmers und Teile des Flurs.

Mein Arbeitsplatz...

Sicherung des Balkens damit der Höllenmörtel nicht auf der anderen Seite wieder rauskommt...

Quellmörtel unter der Wand



Auf der heutigen To Do Liste steht also, den restlichen Höllenmörtel zu verarbeiten, die im Sägewerk bestellten Bretter für den Dachboden holen, evtl. mit der Dämmung weitermachen und schonmal mit dem Einbau der elektrischen Rollladenmotoren anfangen.
Ach ja, und nachmittags kommt noch der offizielle Elektriker vorbei um sich die Baustelle mal anzuschauen bzgl. Stromanschluss etc..

Sonntag, 12. Juni 2016

Hausstellung - Tag 1

Das lange, lange Warten hat ein Ende - nach 1,5 Jahren war es vorgestern am 10.06.2016 endlich soweit!
Es ist kaum zu glauben aber wir haben unser Haus bekommen! :-D

Die letzte Woche war, ich muss es zugeben, ein klein bisschen Horror.
Obwohl wir wirklich gut vorbereitet waren und eigentlich auch (fast) alles gut gelaufen ist, wir waren beide ein nervliches Wrack…

Ein großer Grund, der dazu beigetragen hat uns in Wracks zu verwandeln, waren unsere „Freunde“ vom Strom… Gut, ich muss zugeben, wir waren wirklich spät damit den Anschluss zu beantragen und dadurch, dass Massa den Stelltermin um einen Monat vorgezogen hat, wurde die Sache nicht besser. Trotzdem wurde uns bei unserem ersten Anruf vor über einem Monat zugesichert, dass wir das alles bis zum Termin der Hausstellung schaffen.
Nachdem der erste zugesicherte Termin für den Anschluss verstrich ohne das was passierte, rief Patrick unseren Ansprechpartner direkt wieder an.
Daraufhin wurde uns wieder versprochen, dass der Anschluss direkt Montag und Dienstag gelegt würde. Auch da passierte nichts, wir riefen wieder an, es wurde wieder für den nächsten Tag versprochen an dem auch wieder nichts passierte und so zog sich das Thema bis Donnerstag – also einen Tag vor Hausstellung.
An dem Morgen wurde zwar die Straße aufgerissen und die Leitungen angeschlossen aber das wars auch schon. Baustrom – vergesst es!



Somit mussten wir tatsächlich auf Plan B zurückgreifen.
Da das alles so knapp wurde, hatten wir sicherheitshalber vorher schon ein Stromaggregat reserviert bei einer Verleihfirma.
Dieses haben Patrick und sein Vater also kurzfristig am späten Nachmittag noch abgeholt, die Stromversorgung für die Hausstellung war also gesichert.


Abends haben wir dann noch die Feuchtigkeitssperrfolie auf der Bodenplatte verlegt.
Für unsere Bodenplatte haben wir dazu drei Rollen Katja Sprint von Knauf benötigt.

Nachdem die Folien-Geschichte erledigt war, hatten wir endlich Feierabend.
Eigentlich hatten wir gedacht, dass wir die Nacht überhaupt nicht schlafen werden, allein schon, weil wir die letzten Wochen durchgehend aufgeregt waren aber erstaunlicherweise waren wir beide den Abend zuhause total relaxed und auch Schlafen war überhaupt kein Thema.
Einziges Problem: die Nacht war lediglich 4 Stunden lang bzw. kurz!  :-O

Der große und lang ersehnte Tag begann für mich um 3.45 Uhr (Patrick hatte noch ein Stündchen länger Schlaf) mit dem Gefühl, dass ich gerade dabei bin, meine erste Nahtod-Erfahrung zu haben und dass ein Haus sowieso total überbewertet wird und wir eigentlich auch gar keins brauchen. ;-)
Eine Dusche später steckte wieder etwas mehr Leben in mir, ich weckte Patrick (der dann dieselben Erfahrungen machte, wie ich kurz zuvor) und in einer Hals-über-Kopf-Aktion brachen wir um 5.30 Uhr auf Richtung Baustelle.
Um zehn vor sechs dort ankommend waren wir noch nicht mal die Ersten! :-O
Da standen tatsächlich schon der LKW, der unser Haus geladen hatte (zumindest einen Teil davon), der Kran und die Gerüstbauer!


Nach kurzem Vorstellen mit den bereits anwesenden Personen wurde beratschlagt, wie hier was zu machen sei. Fazit 1 der Bauleute: Alles sch***, hier können wir kein Haus aufbauen! Viel zu wenig Platz, Straße nur halbseitig gesperrt und generell passt das alles nicht.

:-|

Äh, jaaaa…
Glücklicherweise war der LKW-Fahrer mit unserem Haus der Gelassenste von allen und nach 2-3 Hinweisen, wie man was machen könnte und dass genügend Platz da sei, war plötzlich alles kein Problem mehr. :-D
Als dann auch noch unser Nachbar von gegenüber auftauchte und uns netterweise erlaubte, sein Gelände (eine kleine Firma) mitbenutzen zu können, waren auch die letzten Zweifel ausgeräumt! Hier dafür nochmal ein riesen großes Dankeschön!!! :-D

Jetzt ging es tatsächlich los! Der Kran brachte sich in Stellung, die Gerüstbauer fingen an, das Gerüst auszuladen und gegen halb 7 tauchte dann auch die Montage-Truppe von Massa auf.
Auch hier wieder ein kurzes Vorstellen und schon fingen die Jungs an, ihr Material auszuladen.
Der LKW mit unserem Haus brachte sich in Stellung zum Entladen und wir sind nochmal schnell los, Kaffee und Zigaretten besorgen.





Kurz nachdem wir wieder zurück waren ging es auch schon los und eine knappe Viertelstunde später stand tatsächlich schon die erste Wand!!


Das Errichten des Erdgeschosses ging dermaßen schnell, man kam mit dem Fotografieren nicht hinterher und irgendwie war schon alles fertig, bevor man überhaupt begriffen hatte, dass es tatsächlich jetzt soweit ist!





Um 9 Uhr war das Thema Erdgeschoss durch.  :-O

Es gab erstmal Kaffee und belegte Brötchen zum Frühstück, die Patricks Mama vorbereitet und vorbeigebracht hat – auch ihr ein riesen Dankeschön für die Hilfe! :-D
Während die Jungs von der Montagetruppe in Ruhe frühstückten hatten wir die Gelegenheit, das erste Mal durch unser Haus zu gehen! Der reine Wahnsinn – auch wenn man noch überhaupt nicht realisiert, dass das jetzt tatsächlich das eigene Haus ist! ;-D



In der Zwischenzeit war schon der zweite LKW angekommen, der unsere Dachbalken und die Balken für die Zwischendecke geladen hatte.
Nach dem Frühstück ging es also direkt wieder zur Sache und die Geschossdecke wurde gemacht.
Das hat sich tatsächlich ziemlich gezogen weil eben viel „Kleinkram“ zu tun war.
Gegen halb drei nachmittags war aber auch das geschafft.


Nach der dann folgenden Mittagspause mit heißer Fleischwurst, Nudelsalat, Obst und Gummibärchen ging es nun also ans Obergeschoss.


Bevor aber mit dem Stellen der Wände begonnen wurde, wurden die in der Zwischenzeit gelieferten Dachziegel erstmal auf der Zwischendecke im Haus gelagert.


Die Wände des Obergeschosses waren im Anschluss auch wieder in Nullkommanix gestellt, es folgte das Gerüst zum Spitzboden und zu guter Letzt kamen die Dachbalken zum Einsatz.
Um 20 Uhr war es dann für diesen Tag geschafft und unser Haus stand!
Zwar noch ohne Dachziegel und oben offen aber das Haus stand!



Nachdem sich die Jungs von der Montagetruppe verabschiedet hatten (beim geplanten Richtfest wollten sie nicht mehr mitmachen da alle noch einen langen Heimweg vor sich hatten), konnten wir und unsere mittlerweile eingetroffenen Gäste dann das erste Mal ins Haus!
Der absolute Wahnsinn!
Einige Führungen später ging es dann über zum „gemütlichen“ Teil – essen, trinken und nett quatschen. Es war eine super Stimmung auch wenn bei Weitem nicht bzw. nicht mehr so viele Leute da waren, wie geplant aber es war trotzdem ein super Ausgang für einen Wahnsinns-Tag!
Unsere neuen Nachbarn sind auch alle prima und man hat sich von Anfang an gut verstanden. Wenn das alles so bleibt, dann passt es einfach nur! :-D

Zwischen zehn und elf haben sich dann langsam alle verabschiedet, wir haben noch ein bisschen aufgeräumt und gegen halb zwölf ging es dann endlich unglaublich müde und geschafft aber auch total glücklich Richtung Bett.
Wirklich begriffen, was da den Tag über passiert ist, hat man definitiv noch nicht – da kommt irgendwie alles in Wellen aber wir sind einfach nur glücklich und freuen uns, dass unser Haus jetzt endlich in Echt und Farbe vor uns steht!

Montag morgen gegen sieben geht es dann weiter.
Das Dach wird noch gedeckt und andere Restarbeiten werden ausgeführt.
Im Anschluss folgt dann die Abnahme mit dem Bauleiter.

Wir sind auf jeden Fall gespannt, wie das Haus morgen dann in komplett fertigen Zustand (von außen) aussieht.
Und dann kanns endlich losgehen mit dem Innenausbau! :-D

Montag, 25. April 2016

Von Kleinigkeiten und Schockmomenten

Im Moment ist es hier ein bisschen ruhiger.
Es passiert aber auch nicht viel.
Obwohl - irgendwie auch doch.
Aber nichts Greifbares oder eben nur Kleinigkeiten - deswegen kommt es einem auch irgendwie nicht so vor.

Nachdem wir von Massa ja unseren "Stellterminzeitraum" genannt bekommen haben (KW 27/28), haben wir erstmal unser Dixi-Klo stilllegen lassen.
Eine prima Sache. Die Kabine kann bei uns stehen bleiben aber wir müssen dafür nicht zahlen und Fa. Dixi spart sich das Reinigen und Abholen und demnächst wieder das Anliefern. Die Toilette darf in der Zwischenzeit nur eben nicht benutzt werden. Aber das ist kein Problem, es passiert derzeit ja nichts auf der Baustelle, das Klo ist abgeschlossen und der Schlüssel in sicherer Verwahrung. :-)

Außerdem haben wir mit unserem Tiefbauer, der Fa. Scholko aus Burbach, nochmal wegen der Erstellung eines Kranplatzes gesprochen. Das sollte kein Problem sein, ein entsprechendes Angebot wurde uns bereits zugeschickt, welches wir auch angenommen haben.
Bleibt nur noch zu klären, wie wir das jetzt zeitlich am Besten regeln.

Letzte Woche ist allerdings auch noch eine etwas unschönere Sache passiert.
Haben wir doch eine Nachricht von unserer Verkäuferin erhalten, dass sie von ihrem Kollegen mitgeteilt bekommen hat, dass wir noch überhaupt nicht in der Fertigungsplanung bei Massa auftauchen. Dies würde im Umkehrschluss bedeuten, dass die KW 27/28 eher unrealistisch ist und sich der Termin weiter nach hinten verschiebt. Laut der Aussage des Kollegen wären die aktuellen Termine bei August.
Ooookay… :-| 
Also habe ich heute direkt bei Massa angerufen und nachgefragt, ob die KW 27/28 eigentlich verbindlich sei oder ob sich das nochmal verschieben kann bzw. wird.
Schocksekunde - unser Sachbearbeiter meinte, dass sich der Termin durchaus noch verschieben könnte. Allerdings, und jetzt kommt die große Entwarnung, nicht nach hinten sondern eher nach vorn.
Der uns genannte Termin wäre der "schlechteste Termin für den Fall, dass alle Stricke reißen" aber Massas Ziel wäre es, dass wir unser Haus natürlich schon deutlich früher bekommen würden.
Deswegen sind wir derzeit auch noch nicht in der Fertigungsplanung hinterlegt, eben weil sie versuchen, den Termin weiter nach vorn zu ziehen.
Ja dann - gutes Gelingen! Massas Wort in Gottes Gehörgang! :-D

So langsam wird einem dann doch bewusst nach dem Stress der letzten Tage (Geburtstage ohne Ende, Arbeit, Kranksein, etc.), dass der Termin immer näher rückt. :-O
Deswegen haben wir uns auch direkt mal eine "To Do" Liste für die nächste Zeit erstellt.
Als erstes steht da drauf, dass wir uns diese Woche noch um die Beantragung der Strom-, Gas- und Wasseranschlüsse kümmern (Telekom haben wir bereits vor einiger Zeit erledigt) und die ersten Angebote für Heizung und Sanitär anfordern werden.
Übermorgen haben wir auch einen Termin bei einem Elektromeister.
Patrick und sein Vater kümmern sich zwar selbst um die Elektrik aber angeschlossen und abgenommen werden muss die ganze Sache ja trotzdem "offiziell".
Mal sehen, was uns dieser Termin am Mittwoch dann so bringt. Wir nehmen auf jeden Fall all unsere bisher erstellen Pläne mit und warten dann mal ein Feedback ab.

Ein weiterer Gang wird uns diese oder nächste Woche auch noch bei der Gemeinde vorbeiführen. Auch wenn wir noch kein genaues Datum für die Hausstellung haben, wir wollen trotzdem schonmal vorab nachhören, an wen wir uns bzgl. der halbseitigen Straßensperrung wenden und was wir dafür alles tun müssen.

Gerade aktuell fühlt es sich wieder so an, als würde alles auf einmal kommen und man weiß gar nicht so recht, wo und womit man anfangen soll.
Aber wir versuchen immer, uns an den Ratschlag meines Vaters zu halten: "Immer ein Schritt nach dem anderen" - und wenn man dann mit etwas Ruhe und Bedacht an die ganzen Sachen ran geht, läuft es irgendwann doch recht einfach. 

Donnerstag, 3. März 2016

"Ich will ein Dixi-Klo!"

Da wir es in der Zwischenzeit endlich geschafft haben, alle noch geforderten Unterlagen inkl. der Baubeginnanzeige bei der Baubehörde einzureichen und nun als Baubeginn offiziell der 10.03.2016 feststeht, beschäftigt uns aktuell also die Suche nach einem Baustellen-WC.

Nie hätte ich geglaubt, jemals den Satz "Ich will ein Dixi-Klo" von mir zu geben aber es ist tatsächlich so passiert. :-O
Was ich ebenfalls nie geglaubt hätte, dass sich die Suche nach einer Toilette als doch recht tricky erweisen kann und dass es auch auf diesem Gebiet teilweise massive Preisunterschiede gibt.

Schlussendlich haben wir uns heute für den Abieter Dixi & Toi Toi entschieden.
Die sind zwar nicht die Günstigsten (aber liegen na dran), dafür aber super flexibel in ihren Leistungen, bieten recht viel Service an und eine wirklich gute und freundliche Kundenberatung.
Nach den Eskapaden anderer Unternehmen in den letzten Tagen (Seitenblicke Richtung Massa…), baut einen das doch ein wenig auf, auch wenn es hier "nur" um die Miete eines Baustellen-WCs geht. :-|

Geliefert werden soll das "Prachtstück" für nächste Woche Freitag.
Ich bin schon ganz aufgeregt.  ;-D
Allerdings müssen wir mal sehen, wie wir bis dahin den Teil vom Grundstück platt bekommen.
Da ist zwar nur eine minimale Steigung in der Wiese aber ich habe keine Lust, dass irgendwann einer mitsamt des Klos umkippt. :-(